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Wittstock/Dosse Stadt Wittstock gibt Feuerwehrleuten finanzielle Wertschätzung
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00:25 18.04.2019
190 bis 200 Einsätze absolviert die Feuerwehr jedes Jahr. Wie hier bei einem Brand im alten OTB. Quelle: Feuerwehr Wittstock
Wittstock

190 bis 200 Einsätze in Feld, Wald und Flur, in Siedlungen, auf Straßen und den Autobahnen leisten Wittstocks Feuerwehrleute jedes Jahr. Und das alles im Ehrenamt. Bisher haben Führungskräfte und Funktionsträger dafür eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten. „Wir wollten das aber auf alle Kameraden ausweiten“, sagt Wittstocks Stadtwehrführer Steffen Müller.

Bereits Ende des vergangenen Jahres habe man sich mit der Stadtverwaltung Gedanken über eine Änderung Aufwandsentschädigungssatzung gemacht. „Wir wollten die Satzung einfach zeitgemäßer gestalten“, erklärt Steffen Müller. Demnach sollten sowohl die Sätze für die Funktionsträger, als auch für jedes aktive Mitglied der Feuerwehr angehoben werden. Zehn Euro im Monat soll jeder Aktive nun rückwirkend zum 1. Januar 2019 erhalten.

Stadtwehrführer Steffen Müller lobt den Beschluss der Politik. Quelle: Christian Bark

„Der Bürgermeister hat da auch gar nicht lange überlegen müssen“, berichtet Steffen Müller. Und auch Wittstocks Stadtsprecher, Jean Dibbert, sagt: „Die Wichtigkeit der Feuerwehr für Stadt und Ortsteile steht außer Frage.“ Zuletzt hatten in der vergangenen Woche die Stadtverordneten dem Beschluss zustimmen müssen. Sie taten dies einstimmig.

„Das ist eine großartige Wertschätzung für die Arbeit der Kameraden“, lobt der Stadtwehrführer. In anderen Kommunen des Landkreises gebe es eine solche Aufwandsentschädigung schon. Fehrbellin zahle jedem Feuerwehrmann beispielsweise ebenfalls zehn Euro im Monat. „Andere Kommunen wie Heiligengrabe haben ein Punktesystem“, erklärt Steffen Müller. Neuruppin zahle je nach Einsatzteilnahmen.

Mehr Geld für Feuerwehrleute

236 aktive Feuerwehrleute zählt die Wittstocker Feuerwehr. Jeder erhält nun im Jahr 120 Euro.

200 Euro im Monat erhält der Stadtwehrführer, 150 sein Stellvertreter. 80 Euro erhält der Stadtjugendwehrwart, ebenso ein Zugführer und Führer einer Einheit mit Zugstärke.

50 Euro im Monat gibt es für Führer von Einheiten unter Zugstärke, 35 Euro für Gruppenführer und Jugendwehrwart. Vorsitzende der Alters- und Ehrenabteilung erhalten 15 Euro monatlich.

„Das wollten wir in Wittstock aber nicht“, sagt Steffen Müller. Da die Einsatzdichte je nach Ortsteil variiere. Neu ist auch, dass jeder Atemschutzgeräteträger zusätzlich fünf Euro Aufwandsentschädigung im Monat erhält. Vorstandsmitglieder der Alters- und Ehrenabteilung aus Wittstock werden monatlich mit 15 Euro bedacht.

Stadt zahlt nun das Dreifache

Hatte die Stadt zuvor für die Aufwandsentschädigungen rund 20.000 Euro in den vorangegangenen Haushalten veranschlagt, ist es nun das Dreifache, wie Jean Dibbert informiert. Hinzukommt, dass jeder aktive Feuerwehrmann ab diesem Jahr vom Land Brandenburg eine jährliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro erhält.

„Das sind alles Schritte in die richtige Richtung“, sagt Steffen Müller. Die finanzielle Wertschätzung trage sicher zur Motivation der Kameraden bei, die jetzt schon in der Feuerwehr aktiv sind. An eine Eintrittswelle neuer Feuerwehrleute aufgrund der höheren Aufwandsentschädigung glaubt der Stadtwehrführer aber nicht, wie er sagt.

Von Christian Bark

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