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Wittstock/Dosse Was nach der Landesgartenschau kommt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Was nach der Landesgartenschau kommt
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00:22 17.03.2019
Mareike Homann von der Grünen Liga in Berlin leitete den Workshop zur Nachnutzung des Laga-Geländes in Wittstock. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Die Landesgartenschau in Wittstock steht erst bevor – und doch rückt die Zeit danach bereits in den Fokus. Ein Workshop führte in dieser Woche Vertreter von Naturschutz- und Bildungseinrichtungen im Wittstocker Rathaus zusammen. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, wie das Gartenschaugelände nachgenutzt werden könnte.

Die Ergebnisse klingen interessant: Die Teilnehmer sehen Chancen, das Thema Garten weiterzuführen. So könnten Gemeinschaftsgärten erhalten oder entwickelt werden.

Lernen fernab der Klassenzimmer

Darüber hinaus stehen Kletterparks und ein Streichelzoo auf der

Gemeinsam wurden Ideen zusammengetragen. Quelle: Björn Wagener

Liste der Möglichkeiten. Bildungsangebote könnten ebenfalls gemacht werden – etwa an Lernorten für Jung und Alt fernab der Klassenzimmer.

Eine weitere Idee bezieht den künftigen Schulstandort auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik mit ein. Er ist nur einen Steinwurf vom Gartenschau-Areal entfernt und soll bis etwa 2025 fit für einen modernen Schulalltag sein. Da biete sich eine Kooperation an, hieß es in der Runde. Darüber hinaus brachten die Teilnehmer eine Wetterstation ins Spiel.

Akteure vernetzen

Mareike Homann von der Grünen Liga in Berlin leitete das Seminar. „Es geht uns darum, Akteure und bestehende Projekte in der Region zu vernetzen. Das vielfältige Gartenschaugelände soll als grüner Bildungsort erhalten werden. Wir wollen Anstöße geben, genau das weiter zu entwickeln“, sagt sie.

Die Grüne Liga wird auch das „Grüne Klassenzimmer“ auf der Landesgartenschau betreiben. Es soll im Museumshof eingerichtet werden. Es bietet Schülern die Möglichkeit, ihr Umweltwissen bei Aktionen unter freiem Himmel zu vertiefen.

Weitere Treffen sollen folgen

„Wir möchten weitere Treffen mit den Vertretern der Bildungseinrichtungen folgen lassen, um gemeinsam mit der Stadt Wittstock bestehende Bildungsprojekte voranzubringen. Das Gartenschaugelände soll langfristig als potenzieller Lernort in die Bildungslandschaft integriert werden“, blickt Mareike Homann in die Zukunft.

An dem Workshop nahmen unter anderem Vertreter des Wittstocker Stadtforstes, der Volkssolidarität in Wittstock, des Schullandheims in Schweinrich, der Gemeinschaftsschule Klosterstift Heiligengrabe, Swiss Krono sowie der Naturwacht Brandenburg und verschiedener Kitas und Schulen der Region teil.

Als Bürgermeister und Gastgeber hatte zu Beginn Jörg Gehrmann die Teilnehmer begrüßt.

Von Björn Wagener

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