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Wittstock: Eingewachsenes Blech

Auto im Gras Wittstock: Eingewachsenes Blech

Immer mal wieder werden Stellplätze in Wittstocker Wohngebieten zu unerwünschten Dauerparkplätzen. Manche Autos stehen sich buchstäblich die Räder in die Radkästen.Das Problem scheinbar ungenutzter Autos in Wohngebieten kennen alle großen Vermieter in Wittstock.

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Eingewachsenes Auto.

Quelle: Foto: Björn Wagener

Wittstock. Nicht alles, was prächtig gedeiht, ist ein Grund zur Freude. Auf Stellplätzen in Wittstocker Wohngebieten gibt es mitunter Autos, die schon sehr lange keine Straße mehr gesehen haben. In diese Kategorie fällt zum Beispiel ein blauer Opel im Rote-Mühle-Wohngebiet.

Dass er eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr bewegt wurde, sieht man vor allem daran, dass der Tüv seit zwei Jahren abgelaufen und das Gras schon fast bis in die Radkästen gewachsen ist. „Wir kennen das Problem“, sagt Burkhard Lemke von Dosse-Immobilien, dem zuständigen Vermieter. So lange der Stellplatz bezahlt ist und von dem Auto keine öffentliche Gefahr ausgeht, könne man wenig machen, sagt er.

Anders wäre es, wenn sich etwa eine Öllache unter dem Fahrzeug gebildet hätte. Dennoch wolle der Vermieter Kontakt zum Besitzer aufnehmen, um eine Lösung in der Sache zu finden. Noch unerfreulicher seien im Wohngebiet abgestellte Autos ohne Kennzeichen. Davon gebe es zwei Stück. „Wir wollen natürlich nicht, dass bei uns irgendwelche Schrottautos entsorgt werden“, sagt Burkhard Lemke. Deshalb sei man auch in diesen Fällen bemüht, den Kontakt zu den Mietern herzustellen, die die entsprechenden Stellplätze nutzen. Das Problem scheinbar ungenutzter Autos in Wohngebieten kennen auch die anderen beiden großen Vermieter in Wittstock, wenn auch die Zahl solcher Fälle sehr überschaubar ist. Die Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) berichtet von nur einem solchen Fall in der Papenbrucher Chaussee. Dort sei das Ordnungsamt aber bereits informiert. Die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) habe aktuell keinen „Langsteher“.

Der letzte derartige Fall habe sich im vergangenen Jahr geklärt, berichtet André Linke von der WBG. „Wir suchen zunächst immer das Gespräch mit den Mietern, um eine einvernehmliche Lösung zu finden“, sagt er. Je nach Lage könne auch Ordnungsamt involviert werden.

Von Björn Wagener

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