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Nachtschwärmer verhindert Kirchenbrand

Nächtliches Feuer in Goldbeck Nachtschwärmer verhindert Kirchenbrand

Erst droht die Dorfkirche im Wittstocker Ortsteil Goldbeck (Ostprignitz-Ruppin) zu verfallen, nun fällt sie beinahe einem Brand zum Opfer. Nur einem Nachtschwärmer und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass das Kleinod noch steht.

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Höllische Hitze von Grillbriketts drohte eine zweistämmige Birke und die Grasnabe zu verbrennen, bis die Feuerwehr aus Dossow das Feuer löschte.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Goldbeck. Erst drohte die Dorfkirche im Wittstocker Ortsteil Goldbeck zu verfallen, nun fiel sie beinahe einem Brand zum Opfer. Ein Nachtschwärmer verhinderte das.

Nachtschwärmer alarmiert die Feuerwehr

Der Spaziergänger entdeckte am späten Montagabend von der Straße aus einen glühenden Schein in Kirchennähe. Das hatte ihn neugierig gemacht und er ging hin. Da sah er bereits die sich schnell ausbreitenden Flammen. Er alarmierte die Leitstelle, die für Wittstocks Feuerwehreinheit in Dossow um 22.31 Uhr Alarm auslöste.

Die Dorfkirche von Goldbeck.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Feuerwehr greift schnell ein
Für ihren schnellen Einsatz nach der Alarmierung um 22.31 Uhr zum Löscheinsatz in Goldbeck bekommt die Mannschaft der Dossower Feuerwehreinheit Anerkennung vom Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wittstock. „Die Kameraden haben beim Eintreffen sofort die stets einsatzbereiten Ifex-Kleinlöschgeräte zur Hand genommen und die Feuerausbreitung damit schnell gestoppt“, sagt Stadtbrandmeister Sven Scheer in Wittstock. So hatten die Feuerwehrleute Zeit für den Aufbau einer leistungsstarken Löschwasserversorgung direkt aus der Dosse gewonnen und konnten dann mit vollen Schläuchen und C-Strahlrohren löschen.

Böschungsbrand direkt an der Kirche
Auf einer Ausdehnung von „drei Mal sechs Meter auf der Böschung direkt an der Kirche brannte es“, so eine Sprecherin der Polizei-Pressestelle in Neuruppin. Sie bestätigt, dass wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt wird.

Mit Wittstocker Unterstützung wurde nach den Löscharbeiten eine Wärmebildkamera eingesetzt, um nach versteckten Hitzequellen zu suchen. Diese Technik bewies eindeutig, dass der Brand vollends gelöscht werden konnte und für die Kirche keine Gefahr mehr durch Feuer bestand.

Polizei sucht nach der Brandursache
Nach mehr als einer Stunde war der Einsatz für die 23 Feuerwehrkameraden beendet. Sie überließen der Polizei das gelöschte Brandgebiet für die Spurensuche.

Bei einer Vorort-Inaugenscheinnahme am Dienstag zeigte sich jedoch, dass es hier schon mehrere offene Feuerstellen rund um das Kirchenbauwerk herum gegeben hatte. Die Fläche ist jedoch auch stark mit Unterholz bewachsen.

Das jetzt gelöschte Feuer war offensichtlich nicht durch Selbstzentzündung oder Blitzschlag entfacht worden. Die Feuerwehr entdeckte einen Haufen besonders heiß glühender Grillbriketts und Holzkohle bei ihrem Eintreffen. Von dort hatten sich dann Flammen zu beiden Seiten meterweit ausgebreitet.

Fast am Fuß der Kirchenmauern, hatte sich das Feuer auf sechs Metern Länge ausgebreitet.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

In der Polizei-Pressestelle wird dazu vorerst wegen laufender Untersuchungen keine Position bezogen. Auch zu den mehrfach vorhandenen Feuerstellen auf diesem Gelände wird noch keine Erklärung abgegeben.

Von Gerd-Peter Diederich

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