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Wittstock: Mehr Platz für Gewerbe nötig

Neue Flächen sollen entwickelt werden Wittstock: Mehr Platz für Gewerbe nötig

Das Wittstocker Gewerbegebiet Stadtberg ist gut ausgelastet. Etwa 85 Prozent der Fläche ist vergeben. Viele Firmen expandierten bereits in den vergangenen Jahren. Das wird für die Stadt Wittstock perspektivisch jedoch zum Problem. Warum das so ist, erklärt Wirtschaftsförderer Dieter Herm.

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Der Stadtberg ist das am besten ausgelastete Gewerbegebiet in Wittstock. Dort wird der Platz inzwischen knapp.

Quelle: (2): Björn Wagener

Wittstock. Das Gewerbegebiet Stadtberg in Wittstock stößt an seine Grenzen. Zwar sei das Areal erst etwa zu 85 Prozent ausgelastet, aber die verbleibenden rund zwei Hektar böten zu wenig Spielraum, um auf bestimmte Wünsche von potenziellen Interessenten flexibel eingehen zu können, sagt Wirtschaftsförderer Dieter Herm. Zudem hätten in den vergangenen Jahren etliche der bereits dort ansässigen Unternehmen expandiert. All das sorge dafür, dass die verbliebenen Möglichkeiten in Sachen Platzbedarf inzwischen eingeschränkt seien. Das durchschnittliche Angebot an Gewerbeflächen im Kreis sei laut Dieter Herm zwar noch ausreichend, aber die Stadt wolle verhindern, dass sich expansionswillige Unternehmen künftig womöglich anderswo im Landkreis oder in der Prignitz umsehen, um passende Grundstücke für ihre Bedürfnisse zu finden.

Einfach erweitern geht nicht

„ Das Gewerbegebiet Stadtberg schlicht zu erweitern, ist nicht ohne weiteres möglich, da auch die vorhandene Erschließung örtlich begrenzt ist“, so Dieter Herm. Deshalb wolle die Stadt in den kommenden Jahren daran arbeiten, weitere Flächen für die gewerbliche Nutzung zu entwickeln. Dieser Prozess dauere in der Regel drei bis fünf Jahre. Welche Areale konkret ins Auge gefasst werden, stehe noch nicht fest und sei noch zu diskutieren.

Einfach auf das Gewerbegebiet Scharfenberg auszuweichen, sieht Dieter Herm ebenfalls nicht als optimale Lösung an. Zwar sei das dortige Gebiet erst gut zur Hälfte ausgelastet, aber es habe zwei „Makel“. Zum einen müssten teils große Höhenunterschiede ausgeglichen werden, zum anderen fand man dort vor einigen Jahren ein Massengrab mit Gebeinen von Menschen, die bei der Schlacht am Scharfenberg 1636 ihr Leben ließen. Die archäologischen Auswirkungen hätten sich bei der Vermarktung als „nicht verkaufsfördernd“ erwiesen. Zudem haben Firmen, die auf dem Gewerbegebiet Scharfenberg ansässig sind, einen weiteren Weg bis zur Autobahnauffahrt und müssen dazu zunächst die Stadt passieren. Auch wenn der zusätzliche Zeitaufwand laut Dieter Herm nur wenige Minuten ausmache, so werde diese Tatsache mitunter dennoch von potenziellen Firmen als Nachteil empfunden.

Platzproblem nicht nur bei Gewerbeflächen

Platzmangel könnte künftig aber nicht nur bei den Gewerbeflächen zum Problem werden. Auch bei den Bauplätzen für Wohnhäuser wird es in Wittstock inzwischen eng. „Wir haben gerade das letzte städtische Grundstück verkauft“, berichtet Dieter Herm. Das heißt, auch dort müsse nachgelegt werden, auch wenn über den privaten Grundstücksmarkt noch immer Flächen zu haben seien.

Von Björn Wagener

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