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Ostprignitz-Ruppin Wittstock: Per Rettungshubschrauber in Klinik
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock: Per Rettungshubschrauber in Klinik
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15:14 09.03.2016
Feuerwehrleute nahmen auslaufende Flüssigkeiten aus dem Wrack auf. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Dienstagabend auf der Landesstraße 14 am Ortsausgang Wittstock in Fahrtrichtung Kyritz. Ein 46-Jähriger war um 16.50 Uhr kurz vor dem Ortsausgang Wittstock in der Rosa-Luxemburg-Straße mit seinem Renault-Clio-Kleinwagen aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit Wucht gegen einen Baum gefahren. Durch die Wucht des Aufpralls und dem anschließend ebenso mächtigen seitlichen Aufprall des Wagens am nächsten Straßenbaum wurde der einzige Insasse schwer verletzt. Eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfallhergang wird nach Polizeiangaben ausgeschlossen.

Vom Clio blieb nicht mehr viel übrig. Quelle: Gerd-Peter Diederichj

Bereits vor Eintreffen der Wittstocker Feuerwehr war der Schwerverletzte durch Rettungskräfte aus dem Unfallauto befreit und notversorgt worden. 16 Mitglieder der ebenfalls alarmierten Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und sperrten vorübergehend die gesamte Straßenbreite, um Trümmer von dem verunglückten Pkw abzuräumen, die fast 50 Meter weit aus dem Pkw weggeflogene Autobatterie sicherzustellen und auslaufende Flüssigkeiten aufzufangen, während die Polizei vor Ort die Unfallspuren sicherte.

Wegen der Schwere der Verletzungen war anschließend der Rettungshubschrauber angefordert worden. Er flog den Unfallfahrer in das Krankenhaus nach Neuruppin.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Quelle: Gerd-Peter Diederich

Nachdem die Fahrbahn durch die Feuerwehrleute grob von Trümmerteilen und Böschungssand befreit worden war, konnte die Straße wieder frei gegeben werden. Der Feuerwehreinsatz war um 18.17 Uhr beendet.

Auf diesem etwa 500 Meter langen Straßenabschnitt der L 14, zwischen Ortsausgang Wittstock und der Kreuzung an der Alten Ziegelei/Kreisstraße nach Dossow, ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu solchen schweren Unfällen mit Pkw an Bäumen gekommen, bei denen es keine Mitbeteiligung durch Gegenverkehr gegeben hatte. „Wir werden es analysieren, ob sich hier ein Unfallschwerpunkt herausgebildet hat und sehen, ob wir dem mit geeigneten Maßnahmen begegnen können“, sagt Polizeisprecherin Ariane Feierbach von der Polizeidirektion Nord in Neuruppin. Dazu würde akribisch jeder Unfall auf diesem Straßenabschnitt, bei dem es zu schweren Baumunfällen gekommen sei, nochmals unter die Lupe genommen.

Da dieser Bereich bereits Geschwindigkeitsreduzierend ausgeschildert sei, wären auch verstärkte Tempokontrollen durch die Polizei als kurzfristige Maßnahme denkbar. Wenn es mindestens fünf vergleichbare Unfallereignisse in diesem Abschnitt gegeben habe, dann wird die Polizei der Verkehrsunfallkommission des Landkreises Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorschlagen.

Von Gerd-Peter Diederich

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