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Ostprignitz-Ruppin Wittstock: Pflanzeinsatz für den Abi-Ball
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock: Pflanzeinsatz für den Abi-Ball
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00:18 17.04.2016
Die Gymnasiasten pflanzten eine Hainbuchenhecke. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

120 Hainbuchen haben Schüler in dieser Woche entlang des Zaunes am Kindergarten Rittersporn in der Wittstocker Jahnstraße gepflanzt. Diese Arbeit erledigten die Zwölftklässler des Wittstocker Gymnasiums – in Absprache mit der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. Die stellte den Schülern 500 Euro für ihren Abi-Ball in Aussicht – falls sie ehrenamtliche Arbeit nicht scheuen und eine Hecke pflanzen. Den Kontakt zwischen Kindergarten und Gymnasium habe zuvor der Lehrer Kay-Michael Thonack hergestellt, berichtet die Erzieherin Christine Nandzik. Die Schüler stimmten dem Angebot zu. Und so können sich die Kinder und die Erzieher im Kindergarten nun über eine neue Hecke freuen, die vor allem als Sichtschutz gute Dienste leisten wird, wenn die Pflanzen erst größer geworden sind. Die Schüler wiederum haben ihre 500 Euro sicher. Der Abi-Ball kann kommen.

Unterweisung vorm Pflanzen

Geliefert wurden die Pflanzen von der Firma Grünanlagen-Service Gädke aus Wittstock. Bevor es mit der Arbeit losgehen konnte, unterwies die Mitarbeiterin Mandy Kludt die Schüler kurz darin, worauf sie beim Pflanzen achten sollten. Nach und nach wurden die Bäumchen mit einer Schubkarre herangeschafft und in die Erde gebracht.

„Bei ihren Abi-Bällen unterstützen wir die Jugendlichen gern, wenn sie sich dafür ehrenamtlich engagieren“, sagt der Sparkassen-Sprecher Kay Wulfes. Dabei könnten die Schüler entweder eigene Projekte verfolgen – „oder wir schlagen ihnen etwas vor. So war es auch in diesem Fall“, sagt er. Außerdem habe die Sparkasse die Kosten für die Anschaffung der Pflanzen übernommen – immerhin 1100 Euro.

„Wir finden es gut, wenn sich die jungen Leute einbringen und etwas tun.“ Deshalb habe die Sparkasse OPR schon häufig auf diese Weise finanziell geholfen. Allerdings habe es auch schon Klassen gegeben, die das Angebot ablehnten, berichtet Kay Wulfes. Werden sich beide Seiten jedoch einig, „lassen wir uns die jeweiligen Einsätze auch dokumentieren“. Schließlich wolle man einen Eindruck von der geleisteten Arbeit bekommen. Diese mögliche finanzielle Unterstützung beziehe sich aber ausschließlich auf Abi-Bälle.

Von Björn Wagener

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