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Wittstock hat sein Logo für die Laga

Wittstock Wittstock hat sein Logo für die Laga

Die Stadt Wittstock hat nun ihr endgültiges Logo mit dem sie auf die Landesgartenschau aufmerksam machen wird. Bei der Gestaltung wurden zwei wichtige Aushängeschilder der Dossestadt miteinander verwoben.

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Christian Hernjokl, Chef der Laga-Gesellschaft, mit dem neuen Laga-Logo.

Quelle: Foto: Björn Wagener

Wittstock. Die Stadt Wittstock hat ihr Logo, das die Landesgartenschau im Jahr 2019 begleiten wird. Am Montag wurde es erstmals von Christian Hernjokl, dem Geschäftsführer der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft, präsentiert.

Das Logo vereint zwei prägnante Merkmale Wittstocks: den von der Stadtmauer und einem Grüngürtel umschlossenen Stadtkern sowie die Rose. Immerhin gibt es nicht nur eine Rosenkönigin, sondern mit „Rosa Wizoka“ seit dem vergangenen Jahr auch eine eigene Wittstock-Rose. Darüber hinaus spielt die Königin der Blumen auch im Stadtbild eine große Rolle. Das passt natürlich gut zum Thema Gartenschau. So lässt das Logo im Ganzen eine Rosenblüte erkennen, die im Inneren jedoch den Stadtkern andeutet. Die runde Form wolle aber auch sagen: „In Wittstock haben Gäste rundum schöne Aussichten – sowohl beim Blick auf die Stadt etwa von der St.-Marien-Kirche aus als auch im Hinblick auf die Gestaltung der Zukunft“, sagt Christian Hernjokl.

Internetpräsenz wird moderner

Entworfen hat dieses Logo die Berliner Werbeagentur Runze und Casper. Die „Rose mit Stadtkern“ wird also ab sofort alle Aktionen rund um die Laga 2019 als wiederkehrendes Element und Blickfang begleiten. Dazu gehört auch die Internet-Präsenz. Sie werde in Zusammenarbeit mit der Wittstocker Agentur Perlenmädchen und der Firma EDV Plan in Kürze modernisiert und aktualisiert. Etwa Anfang Februar soll sich die Seite dann in neuem Gewand präsentieren.

Ansonsten laufen derzeit Abstimmungen zu den planerischen Vorentwürfen zur Gestaltung des Friedrich-Ebert-Parkes und den anderen Schauplätzen. Dabei gehe es laut Hernjokl in erster Linie um die „frühe Einbindung des Denkmalschutzes im Innenstadtbereich: Wo gibt es Berührungspunkte, wo no-go’s?“

Ein Maskottchen werde es zur Landesgartenschau aber nicht geben, sagt Christian Hernjokl. Vielmehr sei vorgesehen, dass die in diesem Jahr gekürte Rosenkönigin Tanja I. bis zum Jahr 2019 und damit ein Jahr länger als üblich im Amt bleibt, um nicht kurz vor Beginn der Landesgartenschau noch ein „neues Gesicht“ platzieren zu müssen.

Sonderschicht der Rosenkönigin

Die Rosenkönigin sei zudem ein etabliertes Element im Marketing der Stadt, das auch nach der Laga noch gut weitergenutzt werden könne. Tanja Lezin habe der erweiterten „Dienstzeit“ bereits zugestimmt, sagt Stadt-Sprecher Jean Dibbert.

Die Werbung für die Laga werde jedoch erst ab 2018 und natürlich verstärkt ab 2019 stattfinden. Denn die Erfahrung lehrt: 80 Prozent der Besucher von Landesgartenschauen seien Tagesbesucher und davon wiederum 90 Prozent reisten mit dem Auto an. Das heißt, die meisten Besucher entscheiden sich spontan und kurzfristig für einen Laga-Ausflug – und deshalb solle auch die Werbung auf dieses Verhalten abgestimmt werden und nicht zu früh einsetzen. Schließlich soll die größtmögliche Wirkung erzielt werden.

Zudem sei vorgesehen, den Bereich auf dem Areal der ehemaligen Tuchfabrik an der Walkstraße als Parkplatz zu nutzen. Verkehrsplanerische Vorarbeiten haben laut Christian Hernjokl bereits begonnen. Schließlich werden mindestens 300 000 Besucher erwartet, eine Größenordnung, die der Stadt und ihren Bewohnern einiges abverlangen wird – im Hinblick auf das gesamte öffentliche Leben. Denn es wird ebenso abgesperrte Bereiche geben wie auch weniger freie Parkplätze.

Sichtbare Veränderungen in Vorbereitung auf die Laga stehen aber erst noch bevor. Den Zeitplan nennt Hernjokl „ambitioniert, aber leistbar“.

Von Björn Wagener

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