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Ostprignitz-Ruppin Wittstock soll ein neues Denkmal bekommen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock soll ein neues Denkmal bekommen
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00:28 08.03.2018
Etwa hier soll das Kunstwerk platziert werden: v.l.: Wolfgang Dost, Christian Hernjokl, Jürgen Paul, Hans-Jörg Löther, Peter Zobel. Quelle: Wagener
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Wittstock

Wittstock soll ein neues Kunstwerk bekommen. Am Montag startete ein Wettbewerb, der sich vor allem an regionale Künstler richtet: Sie bekommen die Gelegenheit, einen bleibenden Eindruck ihrer Kreativität an exponierter Stelle zu hinterlassen. Denn das Werk wird im Bereich zwischen Stadtmauer und Dosseteich – nahe dem Hotel Röbler Thor – platziert.

Initiatoren des Kunst-Wettbewerbes sind der Wittstocker Rotary Club; die städtische Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) und die gemeinnützige Laga-Gesellschaft. Vertreter dieser drei Beteiligten stellten das Projekt am Montag näher vor.

Erst eine Skizze, dann ein Modell des Kunstwerks

Das Motto des Wettbewerbes lautet „Herkunft und Zukunft“. Bei der Art der Umsetzung und der Wahl des Materials haben die Künstler nahezu völlig freie Hand. Das Werk darf lediglich nicht höher als vier Meter sein. Die Vorschläge sollten eine kurze Beschreibung des Objektes enthalten und bis zum 16. April eingereicht werden.

Eine Jury aus Vertretern der drei Partner – in Zusammenarbeit mit der Stadt Wittstock – werde eine Vorauswahl treffen. Diese Favoriten dürften dann ein Modell des Objektes erstellen – ob physisch, in einer dreidimensionalen Animation oder einer anderen Form bleibe den Künstlern überlassen. Aus diesen Modellen werde wiederum der Sieger ermittelt.

Die Endrunden-Teilnehmer bekommen ein Honorar

Wer es in die erste Vorauswahl schafft, erhalte ein Honorar, sagt Jürgen Paul vom Rotary-Club. Für das gesamte Projekt – inklusive der Kosten, um die Modelle zu erstellen sowie aller Nebenkosten – stünden 20 000 Euro bereit. „Diesen Betrag teilen sich die drei Initiatoren“, sagt Matthias Bruck, Sprecher der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft. Bis Ende August oder Anfang September soll der Sieger des Wettbewerbes feststehen.

„Kunst gehört auch zur Lebensqualität einer Stadt“, sagt Jürgen Paul als Begründung für die Auslobung dieses Wettbewerbes. Das sieht GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther ähnlich.

Die Menschen sollen sich in Wittstock wohlfühlen

„Die Menschen sollen sich in Wittstock wohlfühlen. Ziel der GWV ist es nach wie vor, sich auch kulturell in der Region zu verankern.“ Die Fläche außerhalb des künftigen Laga-Geländes sei bewusst gewählt worden, um sich thematisch nicht einzugrenzen, sagt Christian Hernjokl, Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft.

Ideenskizzen gehen an: Rotary-Club, Andreas Meyer, Wiesenstraße 17a, 16909 Wittstock oder E-Mail: rotary-kunst@online.de

Von Björn Wagener

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