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Ostprignitz-Ruppin Wittstock will Gehwege ausbessern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock will Gehwege ausbessern
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02:17 09.11.2015
Große Fugen in der Wittstocker Heiligegeiststraße erschweren Rollstuhlfahrern die Passage. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Gute Nachrichten für Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren oder Kinderwagen: Im Wittstocker Haushalt ist für das kommende Jahr Geld für die Reparatur von Gehwegpflasterungen in der Altstadt eingeplant. Das teilte der Stadtsprecher Jean Dibbert auf MAZ-Nachfrage mit. „Wenn dieser Haushalt bestätigt ist, kann 2016 mit Splittbrechsand nachverfugt werden. Die Kosten dafür belaufen sich nach jetzigem Stand auf etwa 2000 bis 3000 Euro.“

Hier ist alles im grünen Bereich: Andreas Ellfeldt weiß die vorbildlich verlegten Platten in der Wittstocker Kirchgasse zu schätzen. Quelle: Christamaria Ruch

Zur Erinnerung: Die MAZ begleitete Ende Oktober den Wittstocker Rollstuhlfahrer Andreas Ellfeldt durch die Innenstadt. Ziel dieser Tour war, Schwachstellen auf Straßen und Übergängen aufzudecken und vom Bauamt der Stadt Lösungsvorschläge einzuholen. Das Straßennetz in der Altstadt erhielt von Andreas Ellfeldt Punkte nach dem Ampelsystem. Grundsätzlich benannte er Hofeinfahrten entlang der Gehwege als kritische und somit rote Bereiche. Diese sind oft zu steil, weisen zu große Abstände zwischen der Pflasterung auf, haben unebene Oberflächen und teilweise tiefe, ausgewaschene Zwischenräume. In einer ersten Stellungnahme des Bauamtes hieß es, dass „die aufgezeigten Probleme bekannt sind. Besonders die Senioren mit Rollatoren haben dann Probleme, wenn Fugen zwischen Naturgroßpflastersteinen der Grundstückszufahrten zu groß sind. Die Probleme werden ernst genommen und die namentlich aufgelisteten Straßen geprüft, um punktuell Abhilfe zu schaffen.“

Zu den roten Bereichen zählen laut Ellfeldt die Ketten-, Heiligegeist-, Burgstraße, Auf der Freiheit und Schulgasse. „Die rot markierten Bereiche werden von November an bis Februar 2016 durch das Bauamt geprüft“, sagte Jean Dibbert. Das im Haushalt eingeplante Geld soll gezielt in den genannten Bereichen Abhilfe schaffen. Es wurde bereits zu einem früherem Zeitpunkt und unabhängig von der MAZ-Anfrage eingestellt.

Die Verwaltung soll für alle besser erreichbar werden

Bei der Frage nach der Neugestaltung der Hofeinfahrten und Zufahrten teilte Dibbert mit: „Das muss mit der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises abgestimmt werden. Das Ergebnis ist die aktuelle Variante.“ Will heißen: An dem grundsätzlichen Problem der unebenen Pflasteroberflächen wird sich wegen der Auflagen des Denkmalschutzes nichts ändern. „Die Stadt Wittstock hat sich in der Vergangenheit bemüht, auch den Bereich Heiligegeiststraße besser erreichbar zu machen. Im Sanierungsgebiet muss eine solche Maßnahme aber immer mit der Denkmalbehörde des Landkreises abgestimmt werden. Von dort gab es die Vorgabe, das jetzt vorhandene Pflaster zu verwenden“, so der Stadtsprecher. Und: „Die Stadtverwaltung ist sich der Thematik bewusst und versucht, die Erreichbarkeit nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern generell zu verbessern. Unter dem Aspekt des demografischen Wandels verfolgt die Stadt das Konzept, die Verwaltung für alle erreichbar zu machen. Mit dem mobilen Bürgerservice haben wir den Anfang gemacht. Dieses Projekt lässt sich ausweiten. Wir denken, dass damit bei Bedarf auch Senioreneinrichtungen und andere angefahren werden können“, sagte Jean Dibbert.

Von Christamaria Ruch

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