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Wittstock zeigt sich von buntester Seite

17. Wittstocker Gewerbeschau Wittstock zeigt sich von buntester Seite

Einmal im Jahr haben Unternehmen und Vereine aus Wittstock und Umgebung die Möglichkeit, sich einem richtig breiten Publikum vorzustellen. Das taten sie an 92 Ständen auf der 17. Wittstocker Gewerbeschau am Sonntag wieder vor tausenden Besuchern – zunächst ein letztes Mal. 2018 soll die Veranstaltung ausfallen, aus einem bestimmten Grund.

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Das richtige Outfit zur Musik der Band „Boogie Beat Busters“: Die Frauen vom Automobil- und Zweiradforum tanzten im Rockabilly-Look.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Einmal mehr zeigte die Wittstocker Gewerbeschau, was für ein Publikumsmagnet sie mittlerweile für die gesamte Region geworden ist. An 92 Ständen präsentierten sich im Gewerbegebiet an der Pritzwalker Straße Unternehmen, Erzeuger, Vereine und Organisationen einem breiten Publikum. „Wir wollten immer, dass es eine Schau ist, die Besuchern Spaß macht und keine Fachmesse“, betonte Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann, der die Veranstaltung am Sonntagvormittag im Beisein zahlreicher Gäste eröffnete.

War richtig gut besucht

War richtig gut besucht: vom Ballon aus konnte man einen Blick auf das Besuchergelände werfen.

Quelle: Christian Bark

Wittstocks Rosenkönigin Tanja I, die im neuen Kleid daherkam, sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft begleiteten den Bürgermeister bei seinem Rundgang über die Gewerbeschau. Auch der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Martin Bünning, bestaunte die Vielzahl an Ausstellern und Besuchern. Sein Amt hatte im Vorfeld als städtische Schnittstelle bei der Organisation der Schau gedient, nun begutachtete er die Früchte der Arbeit. „Bei dem Wetter und so vielen Menschen bin ich mehr als zufrieden“, sagte er. Mehrere tausend Besucher seien bestimmt gekommen, genauere Zahlen könne das Amt aber erst in der Nachbereitung der Veranstaltung vorlegen.

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Ausgelassene Stimmung, gutes Wetter, tausende Besucher und 92 Stände machten die 17. Wittstocker Gewerbeschau auch in diesem Jahr wieder zu einem Publikumsmagneten.

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Eine der Hauptattraktionen war sicher der an einem Kran 50 Meter in die Höhe gezogene Heißluftballon. Die Fahrten mit Panoramablick über Wittstocks Umgebung waren begehrt. „Tolle Aussicht“, stellte auch Ulf-Peter Dimler in der Ballongondel fest. Am Boden gab es derweil eins sattes Kulturprogramm wie den Auftritt des Katjuscha-Chores, der Schlagersängerin Ines Adler und der Band „Boogie Beat Busters“. Auf dem Erzeugermarkt vor dem Hagebaumarkt präsentierten sich neben Lebensmittelherstellern auch Vereine wie der für „Niederdeutsch im Land Brandenburg“. Dort holte sich die Leonie Wolfframm aus Blesendorf einen Stempel für ihr Tombolalos. „Ich komme jedes Jahr zur Gewerbeschau“, sagte die Neunjährige. Am Besten gefielen ihr die Shows und Mitmachaktionen, wie sie sagte.

Kamen unter den Hammer

Kamen unter den Hammer. Die Fahrräder des Fundbüros.

Quelle: Christian Bark

Nach fünf Jahren Abwesenheit zog es auch Ronald Franckowiak wieder zur Gewerbeschau. Diesmal allerdings mit seiner Firma für Turmuhren und Glockentechnik, mit der er vom Schwarzwald zurück nach Freyenstein gekommen ist. „Klar, dass wir uns auf so einer großen Veranstaltung präsentieren wollen“, sagte er. Auch die Mosterei Wietz aus Kyritz war wieder dabei. „Wir haben in Wittstock eine Obstannahmestelle“, sagte seine Mitarbeiterin Kamilla Reussner. Da gehe es kommende Woche wieder los und deshalb wolle die Mosterei schon etwas Werbung machen. Der Hagebaumarkt, der dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen in Wittstock feiert, lockte unterdessen mit Sonderangeboten und einer eigenen Tombola. Neu im Programm war in diesem Jahr die Versteigerung von Fundsachen. Die Bürgerbüromitarbeiterin Peggy Samusch brachte dabei unter anderem zahlreiche Fahrräder unter den Hammer.

Bei der Organisation der nächsten Gewerbeschau hat Martin Bünning noch bis 2019 Luft. „2018 wird es keine geben. Dann ist Wittstock eine große Baustelle“, begründete er den Ausfall.

Von Christian Bark

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