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Wittstocker Kino öffnet wieder

Barrierefrei ins Astoria Wittstocker Kino öffnet wieder

Das Kino Astoria in Wittstock zeigt ab morgen nach einer Umbauphase wieder Filme. Im Rahmen eines großen Hoffestes will Kinobetreiberin Viola Terjiska die Gäste begrüßen. Ab sofort ist das Kino auch für Rollstuhlfahrer leicht erreichbar. Es gibt dort jetzt einen Außenlift.

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Kinobetreiberin Viola Terjiska lädt am Mittwoch zum großen Hofffest ein.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Das Kino Astoria in Wittstock öffnet am Mittwoch wieder seine Türen. Dies erfolgt ab 14.30 Uhr im Rahmen eines großen Hoffestes, denn gleichzeitig feiert Kinobetreiberin Viola Terjiska das 20-jährige Jubiläum im Lichtspieltheater. Nach Umbauarbeiten beginnt nun wieder der Spielbetrieb.

Seit dem 24. August bestimmten Bauarbeiten den Alltag im und am Kino. Ab sofort ist das Gebäude auch für Rollstuhlfahrer bequem erreichbar. Ein Außenlift sorgt dafür. In diesem Zuge wurde die Außentreppe komplett neu gebaut, die angrenzende Terrasse verschwand und die Treppe zum Vorführraum wurde ebenfalls neu errichtet. Außerdem entstehen in diesem Zuge auch Parkmöglichkeiten für Fahrräder im Bereich der ehemaligen Terrasse. „Die Idee für einen behindertengerechten Zugang bestand schon länger“, sagt Viola Terjiska.

Eine Rampe für Rollstühle hatte sie als Alternative zum Lift in Betracht gezogen. Allerdings: Die Zufahrt über eine Rampe wäre auf Grund des zu kleinen Hofgeländes zu steil gewesen. Erst im Juli erhielt Viola Terjiska zum 5. Mal Mittel aus dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg (die MAZ berichtete). Das diesjährige Preisgeld in Höhe von 7500 Euro investierte sie umgehend in das aktuelle Bauprojekt. Drei regionale Baufirmen und ein Spezialunternehmen aus Nordrhein-Westfalen waren auf der Baustelle aktiv.

Im Zuge der Umbauarbeiten bewährten sich laut Terjiska auch die guten Nachbarschaftsbeziehungen. Denn beim Abriss der Terrasse musste zugleich die Wand eines unmittelbar angrenzenden Hauses neu verputzt werden. Vor dem nun sichtbaren Fachwerk befand sich zuvor eine Putzwand. Diese wurde abgerissen und dann das Gefache neu gestaltet. Im Treppenbereich des Kinos wurden außerdem neue Pflastersteine verlegt. „Ich bin froh, dass die Bauarbeiten beendet sind“, so Terjiska. Außerdem hofft sie „auf einen guten Start und dass alles gelingt.“

Mit diesen Baufortschritten enden vorerst die seit Jahren laufenden Arbeiten im Kino. Im Jahre 2002 wurde ein zweiter Saal im Kino gebaut. Mittlerweile laufen die Filme in beiden Sälen über digitalen Spielbetrieb. Vor zwei Jahren erhielt der Saal 1 eine neue Bestuhlung sowie eine neue Leinwand. Außerdem wurde die Decke des Raumes neu gestaltet. Erst im letzten Jahr verwandelte sich das lange Foyer in einen bequemen Aufenthaltsbereich: Neue Sitzmöbel und Tische laden dort zu einer Pause ein.

Nun erstrahlt auch der Eingangsbereich, also das vordere Foyer, in neuem Glanz. „Trotz der mehr als zweiwöchigen Schließzeit waren wir jeden Tag auf der Baustelle“, so Viola Terjiska. Filmfreunde können nun wieder aus einem breiten Angebot wählen. Neben dem normalen Spielbetrieb mit den aktuellen Veröffentlichungen stehen wieder die Sparten Kunstfilm, Filmcafé am Mittwoch oder Kunst im Kino im Programm. Außerdem bereitet Viola Terjiska die 5. Wittstocker Filmwoche vom 13. bis 18. Oktober vor.

Von Christamaria Ruch

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