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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker Lichtspielhaus wieder offen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstocker Lichtspielhaus wieder offen
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02:15 13.09.2015
Großer Bahnhof auf der neuen Kinotreppe herrschte beim Hoffest im Astoria. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

„Wir hoffen, dass viele Besucher diese Treppe rauf- und runtergehen“, sagte Kinobetreiberin Viola Terzijska am Mittwochnachmittag vor dem Astoria in Wittstock. Nur wenige Augenblicke später stand der Scherenschnitt für die neue Treppe auf dem Programm. Gleichzeitig fiel damit nach mehr als zweiwöchigen Bauarbeiten (die MAZ berichtete) der Startschuss für das Hoffest und den Spielbetrieb.

Bürgermeister Jörg Gehrmann lobte Terzijskas „Mut in der Gegenwart, um in die Zukunft zu setzen. Die neue Treppe ist lebens- und lobenswert.“ Gleichzeitig steht ab sofort auch ein Außenlift für Rollstuhlfahrer bereit, um barrierefrei in das Kino zu gelangen. Gehrmann ging in seiner Rede auch auf das 20-jährige Kinojubiläum von Viola Terzijska ein: „Vor Jahren wurde darüber diskutiert, ob Kino angesichts der vielen Fernsehangebote eine Zukunft hat. Anspruchsvolle und vor allem auch deutschsprachige Filme sind der Beweis, dass Kino trotz allem gefragt ist.“ Und das sehen auch die Gäste so, die zum Hoffest kamen. Die 19-jährige Stacy Grünke aus Pritzwalk gehört zu den regelmäßigen Zuschauern: „Im Astoria kommen sehr früh die aktuellsten Filme.“ Auch ihre Mutter Birgit Grünke aus Rosenwinkel ist oft im Astoria. Gemeinsam mit Stacys jüngerer Schwester Tessa (acht Jahre) besucht sie vor allem Kinderfilme. „Wenn neue Filme herauskommen, können wir uns darauf verlassen, dass sie hier in Wittstock auch gespielt werden“, lobt sie. Und fügt hinzu: „Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut die Filmauswahl hier ist“, so Birgit Grünke.

Neben mehreren Filmangeboten für alle Altersgruppen konnten die Besucher beim Hoffest auch an einer Versteigerung von Filmbannern teilnehmen. Für die Kinder stand eine Auswahl an Spielen und anderen Angeboten bereit. Kinderanimateur Ecki, sonst als Egbert Schröder bekannt, lockte die jüngsten Besucher aus der Reserve. Auch Klaus Doll als malender Kinderkapitän hatte alle Hände voll zu tun. Er setzte mit sicherem Pinselstrich beliebte Filmfiguren auf die Arme der Kinder. Besonders begehrt waren die gelben Minions, die derzeit über die Kinoleinwand flimmern.

Eberhard Albert aus Dossow ist Wegbereiter für die Wittstocker Filmwoche und Mitglied im Filmverband Berlin-Brandenburg. Dieser Verband ist zugleich Partner der Veranstaltungsreihe. Das Angebot der Filmwoche geht vom 13. bis 18. Oktober zum fünften Mal über die Leinwand im Astoria. „Es ist sagenhaft, wie sich die Filmwoche in den vergangenen Jahren entwickelt hat und angenommen wird“, sagte er am Rande des Hoffestes. Kino ist für ihn ein lebenswerter Ort, denn Filme verändern auch die Welt. Besonders freut er sich, wenn im Astoria besondere Filme gezeigt werden: „Dieses Kino hier ist eine Perle.“

Von Christamaria Ruch

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