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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker ist zweitbester Hirschrufer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstocker ist zweitbester Hirschrufer
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00:19 04.10.2017
Enrico Braun aus Alt Daber hatte schon öfter in Bollewick gesiegt. In diesem Jahr erreichte er den zweiten Platz. Quelle: Christian Bark
Bollewick

Im vergangenen Jahr war er noch der Platzhirsch in der Feldsteinscheune in Bollewick. Damals gewann Enrico Braun aus Alt Daber die Norddeutschen Hirschrufermeisterschaften. Diesmal musste der Hobbyjäger und Mehrfachsieger des Wettbewerbs dem Mecklenburger Thomas Soltwedel den Vortritt lassen. Der 47-jährige Braun landete bei den mittlerweile 11. Norddeutschen Hirschrufermeisterschaften am Sonntagnachmittag aber immerhin auf Platz 2.

Damit setzte sich der Wittstocker gegenüber fünf weiteren Teilnehmern durch – sieben nahmen insgesamt am Wettbewerb teil. Bereits zum zweiten Mal röhrte Lothar Winter aus Tetschendorf mit – er war neben Enrico Braun der einzige Brandenburger unter den Teilnehmern, die zum Großteil aus Mecklenburg-Vorpommern stammten. „Ich bin immer mit der Jagdbläsertruppe hier“, sagte er. Dabei habe er auch das Hirschrufen mit verfolgt und sich 2016 dazu entschieden, mitzumachen.

Lothar Winter nahm 2016 erstmals an der Meisterschaft teil. Quelle: Christian Bark

Wie im vergangenen Jahr reichte es für Lothar Winter immerhin für Platz vier. Den teilte er sich mit einem Mecklenburger, wie er sagte. Dadurch, dass in diesem Jahr aber sieben Rufer an den Start gegangen waren, befände er sich jetzt schon im Mittelfeld. Und Lothar Winter will weitermachen, wie er sagte. Dazu hat er jetzt wieder ein Jahr Zeit zum Üben. „Mit dem Röhren ist es wie mit dem Sport – man muss trainieren, trainieren, trainieren“, erklärte er. Insbesondere das Gehör, um die Tiere möglichst naturgetreu nachahmen zu können. Zugelassen waren dafür Hilfsmittel wie Hörner, Gießkannen oder spezielle Kunststoffrohre, wie sie Enrico Braun benutzte.

„Seit 2016 gelten für den Wettbewerb Standardregeln wie bei der Deutschen Meisterschaft. Zuvor konnte nach Belieben geröhrt werden“, erklärte Volker Koch, Vorsitzender des Jagdverbands Müritz, der den Wettbewerb seit zehn Jahren zur Messe „Jagd, Wald & Wild“ in der Feldscheune Bollewick organisiert. Seit 2015 trägt die Veranstaltung den Namen „Norddeutsche Hirschrufermeisterschaften“. Geröhrt werde in fünf Disziplinen, der letzte Ruf dürfe nach Belieben erfolgen. „Maximal sieben Teilnehmer können mitmachen, sonst dauert der Wettbewerb zu lange“, erklärte Koch und verwies auf die maximal acht Minuten, die jeder Teilnehmer für seinen Gesamtvortrag benötigen dürfe.

Enrico Braun durfte sich für seine Leistung am Sonntag über eine Geldprämie freuen, Sieger Thomas Soltwedel erwartet ein Winterurlaub im Hotel von Skilegende Jens Weißflog im Erzgebirge.

Von Christian Bark

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