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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker probieren Exoten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstocker probieren Exoten
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08:02 18.05.2016
Es muss nicht immer die große Wassermelone sein, rät Sandra Seifert (stehend). Kleinere Honigmelonen lassen sich viel rascher verzehren. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Ein wahres Fest für die Sinne dürfte für 26 Mitglieder der Wittstocker Volkssolidarität wohl ihr Ausflug in den Großdiscounter Kaufland gewesen sein. Dort hatten die Senioren in der vergangenen Woche nämlich ein Rendezvous der besonders geschmackvollen Art: Sie probierten exotische Früchte und andere Lebensmittel, die sonst in dieser Form noch nicht präsentiert bekommen haben.

Marktleiter Christian Engels (Mitte) begrüßte die Gruppe. Quelle: Christian Bark

„Wir zeigen Ihnen mal, wie lecker auch die Exoten sein können“, sagte Marktleiter Christian Engels bei der Begrüßung der Gruppe und lud diese dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen des Discounters zu werfen, in dem derzeit 76 Frauen und vier Männer arbeiten. Im Personaltrakt der Kaufhalle wurden die Gäste bereits mit mühevoll dekorierten Tellern und Kaffee erwartet. Die knapp zweistündige Geschmackstour oblag den beiden Jüngsten im Kauflandteam. Die 18-jährige Denise Perlik und die 20-jährige Sandra Seifert, beide Azubis im ersten Lehrjahr, gaben den Senioren neben der Kostprobe auch Tipps zur Zubereitung sowie zum Reifestest.

Verkostung animiert Gäste zur Experimentierfreude

„Wenn sich von der Ananas die Blätter abzupfen lassen, ist sie reif“, informierte Seifert die Gäste. Auch empfahl sie, Kokosnüsse vor dem Öffnen erst mit einem Nagel einzuhauen, damit durch die Löcher die Milch abgegossen werden kann. Dass sie mit ihren Kunden einmal so direkt plaudern konnte, gefiel der gebürtigen Röbelerin. „Ich hatte vorher nebenher in einem Supermarkt gearbeitet“, sagte sie im MAZ-Gespräch. Dann hätte sie sich entschieden, die Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel zu beginnen und bislang gehe sie darin wunderbar auf.

Denise Perlik servierte leckere Häppchen. Quelle: Christian Bark

Ähnlich sieht das auch ihre Kollegin Denise Perlik, die nach ihrer Ausbildung Verkäuferin sein wird. „Dieses Seminar ist auch für uns mal die Gelegenheit, mehr über Nahrungsmittel und ihre Zubereitung zu erfahren“, freute sich die 18-Jährige. Knapp 90 Minuten hätten die Beiden gebraucht, die Häppchen so vorzubereiten, dass die Gäste nur noch zuzugreifen und genießen mussten. Zum Beispiel bei Honigmelone in Kombination mit Parmaschinken. „Ich hätte nicht gedacht, dass Herzhaftes so gut mit Süßem zusammenpasst“, schwärmte Christel Klatt. Sie habe das Seminar zumindest angeregt, mehr Geschmackskombinationen auszuprobieren.

Überhaupt kam vielleicht nicht jeder Leckebissen dafür aber der Vortrag der beiden Azubis bei der Volkssolidaritätsgruppe gut an. „Toll, wie viel Mühe Ihr Euch für uns gemacht habt“, wurden Seifert und Perlik gelobt. Um den beiden jungen Frauen eine kleine Freude zu machen, hatte die Gruppe im Vorfeld etwas Geld gesammelt. „Blumen und eine Schachtel Pralinen haben wir davon gekauft“, sagte Volkssolidaritätsmitarbeiterin Brigitte Mattig.

Sie wolle bald mit weiteren Mitgliedern der Volkssolidarität wieder zu einem solchen Geschmacksseminar kommen. „Dann kommen Sie am besten in der Weihnachtszeit, da haben wir besonders viele Exoten im Angebot“, empfahl Sandra Seifert.

Von Christian Bark

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