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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker sorgt für närrischen Nachschlag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstocker sorgt für närrischen Nachschlag
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00:18 20.02.2016
Egbert Schröder brachte einen Hauch von Karnevalsstimmung mit. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

„Eine Stunde Lachen verlängert das Leben um einen Tag“, zitierte Egbert Schröder beim Faschingscafé der Wittstocker Volkssolidarität am Dienstag ein altes chinesisches Sprichwort. Und zumindest eine halbe Stunde guter Laune schenkte der Alleinunterhalter den Gästen an diesem Nachmittag mit Gesang und kleinen Sketchen.

Schröder verstand es, die ältereren Herrschaften zum Mitschunkeln und Mitsingen zu animieren, schließlich ist er ja nebenbei noch Präsident des Wittstocker Carnevalclubs WCC, also ein Profi der guten Laune. Die Lieder, die er in petto hatte, beleuchteten auch den Alltag der Senioren auf komische Weise kritisch. Zum Beispiel ein Lied über das Kaufverhalten beim Teleshopping-Kanal QVC. „Kauf Sachen, die Du nie wieder brauchst“, hieß es im Text. Auch als Matrose, der auf der bald wieder in ihrem natürlichen Flussbett fließenden Dosse schippert, torkelte der Karnevalist durch den Raum. Natürlich mit der entsprechenden Verpflegung, einer überdimensionierten „Buddel voll Rum“.

Das Programm hat entschädigt

„Eigentlich ist Aschermittwoch ja schon vorbei, aber terminlich ging es nicht anders“, begründete Volkssolidarität-Mitarbeiterin Brigitte Mattig den närrischen Nachschlag. Doch der sei durchaus jetzt noch vertretbar, schließlich feierten die Papenbrucher Pappnasen auch am Wochenende noch Rentnerfasching. „Sie haben sich im Fernsehen in den letzten Tagen schon sattsehen können“, sagte Mattig zu den Gästen. Nun sei es noch mal Zeit, in die Volkssolidarität etwas Faschingslaune hereinzubringen.

Das Beisammensein und die halbe Stunde Spaß hatten auch Ursula Rohlack dazu animiert, den Weg zur Volkssolidarität auf sich zu nehmen. Die 94-Jährige ist nicht mehr gut zu Fuß, wie sie sagte, nur mühsam hätte sie sich über das Pflaster bewegen können. Doch das Programm und der leckere Kuchen hinterher hätten sie für die Strapazen mehr als entschädigt.

Für Schröder war es der erste Auftritt beim Faschingscafé, aber nicht sein letzter, wie er hofft. Er freue sich aufs nächste Mal.

Von Christian Bark

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