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Wittstocker stockt Belohnung auf

Suche nach Kyritzer Katzenmörder Wittstocker stockt Belohnung auf

Erst waren es 500 Euro, die von einer europaweit agierenden Tierschutzorganisation als Belohnung ausgesetzt wurden. Dann erhöhten Kyritzer Tierfreunde diesen Betrag um 1000 auf 1500 Euro für Hinweise zum jüngst brutalen Fall von Katzenquälerei in Kyritz. Und jetzt stockt ein Wittstocker diese Belohnung noch mal auf.

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Hier wurde die Katze massakriert.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Die Wut auf denjenigen, der in Kyritz vor einer Woche auf einem Kinderspielplatz eine Katze massakrierte, ist riesig, und sie nimmt seither vor allem im Internet nicht ab. Über die Facebook-Seite von MAZ Prignitz Ruppin sagte jetzt der Wittstocker Philipp Wacker zu, die bereits ausgesetzte Belohnung in Höhe von 1500 Euro um 100 auf 1600 Euro aufzustocken für Hinweise, die diese Tat aufklären helfen.

„Was da passiert ist, ist doch völlig unmöglich, unfassbar. Wir haben ja selber alle Katzen, unsere Verwandten und auch Freunde“, sagt Philipp Wacker. Der Unternehmer ist in der Region unter anderem bekannt als Ostprignitz-Ruppiner CDU-Kreistagsabgeordneter. Die Belohnung jedoch will er „als Katzenfreund und Privatperson“ geben.

Im Verlauf dieser Woche hatte zunächst die europaweit aktive Tierschutzorganisation „Tasso“ mit Sitz in der Nähe von Frankfurt am Main eine Belohnung über 500 Euro ausgelobt. „Wir sind entsetzt über die unglaubliche Grausamkeit, mit der hier ein fühlendes, wehrloses Mitlebewesen getötet wurde“, teilte Mike Ruckelshaus mit, der Leiter für den Tierschutz Inland bei dieser Organisation.

Zugleich erhöhten Kyritzer Tierfreunde, die in der Öffentlichkeit namentlich nicht genannt werden möchten, diesen Betrag um ganze 1000  Euro. „Man muss doch etwas unternehmen, sonst passiert ähnliches irgendwann noch mal“, sagen sie.

Derweil wird im Internet weiterhin wild über den Hintergrund dieser Tat spekuliert, bei der eine Katze ausgeweidet, teils gehäutet und bis zur Unkenntlichkeit gegen Spielgeräte geschlagen wurde. Mitunter jedoch sind diese via Internet öffentlich getätigten Mutmaßungen völlig abstrus.

Um dem Einhalt zu gebieten, werden dringend Hinweise darüber erbeten, was sich tatsächlich abspielte auf diesem Kinderspielplatz am Rande des sonst so idyllischen Kyritzer Rosenparks. Die Polizei ist dazu in Neuruppin erreichbar unter  03391/35 40.

Von Matthias Anke

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