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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker überzeugen Jury in Potsdam
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstocker überzeugen Jury in Potsdam
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00:18 23.04.2016
Die Schüler und ihr Lehrer Bernd Frühauf (vorne) freuten sich über ein Preisgeld von 3000 Euro. Quelle: Stickforth
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Wittstock

Der Stolz auf seine 8c war Physiklehrer Bernd Frühauf im MAZ-Gespräch am Mittwoch deutlich anzuhören. Und dazu hatte er auch allen Grund: Zum vierten Mal infolge holten Wittstocker Gymnasiasten unter seiner Betreuung den Sieg beim landesweiten Schulwettbewerb „Mission Energiesparen“ an die Dosse.

„Dass wir es vielleicht unter die ersten drei Plätze schaffen, damit hatte ich gerechnet“, sagte Frühauf. Aber dass sie erneut gewinnen und dann auch noch mit der höchstmöglichen Punktzahl von 24 Punkten, habe ihn positiv überrascht. Allerdings seien die Jugendlichen nach dem erfolgreichen Abschneiden in den Vorrunden dann auch „heiß“ aufs Finale im Potsdamer Treffpunkt Freizeit gewesen. Dort mussten sie sich mit ihrem „Wave Island“ gegen energiesparsame Modelle von Schwimmbädern anderer Schulklassen aus Beelitz, Wilhelmshorst, Rathenow, Stahnsdorf und Gransee durchsetzen.

Niklas Linke (rechts) und seine Mitschüler erklärten der Jury auch den energieerzeugenden Windkanal im Hallendach des Schwimmbads sowie den Zweck der Dachbegrünung. Quelle: Stickforth

Nur wenige Minuten hatten die Schüler Zeit, die Jury über die Fakten ihres Modells zu informieren. Die kreativen Ideen der Wittstocker mit Dachbegrünung sowie einem im Hallendach integrierten Windkanal zur Energieerzeugung machten ihr Modell gegenüber denen der Mitbewerber einzigartig. Aber auch konkrete Vorstellungen, wo das Modell in Wittstock vielleicht mal gebaut werden könnte, dürften Frühauf zufolge ein großer Pluspunkt gewesen sein.

„Alle Modelle haben die Jury überzeugt“, betonte ein Sprecher des Stromversorgers „Energie Mark Brandenburg“ (EMB), der den Wettbewerb wieder organisiert hatte. Deshalb erhielten auch alle Finalisten ein Preisgeld für ihre Mühe. Der Löwenanteil von 3000 Euro geht jedoch an die Dosse. „Die Hälfte geht an die Schule für Studienfahrten des Physikunterrichts“, erklärte Frühauf. Die andere Hälfte wolle die 8c ihrerseits für Klassenfahrten nutzen. Lob erhielten die Schüler auch von Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske, der als Schirmherr des Wettbewerbs alle Ideen der Jugendlichen würdigte. „Bestimmt können wir als Energiemanager manche Ideen übernehmen“, sagte EMB-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Jens Horn.

Und dass die Ideen ihren Weg in eine breitere Öffentlichkeit finden, dafür soll in Wittstock gesorgt werden. „Die Schüler werden ihr Modell den Wittstockern noch einmal vorstellen“, kündigte Stadtsprecher Jean Dibbert am Mittwoch an. Ein Termin werde demnächst gefunden. Überhaupt sei man im Rathaus mehr als stolz auf die jungen Energieexperten. „Das ist auch der Schule und ihrer engagierten Lehrerschaft zu verdanken“, betonte der Sprecher. Zudem habe die Stadt ihre Schüler immer unterstützt, zuletzt durch Daumendrücken von Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben, die mit den Schülern gemeinsam nach Potsdam gefahren war.

Von Christian Bark

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