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Wo es Waren fürs gute Gewissen gibt

Wittstocks Eine-Welt-Laden eröffnet am 30. April Wo es Waren fürs gute Gewissen gibt

Die Mitglieder des diakonischen Vereins „Einsetzen statt Aussetzen Ruppin“ richten derzeit fleißig Wittstocks ersten Weltladen ein. Im Sortiment befinden sich ausschließlich Produkte aus fairem und transparentem Handel, informiert der Verein, der weitere ehrenamtliche Helfer für den Laden sucht. Die feierliche Eröffnung soll am 30. April in der Gröperstraße stattfinden.

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Die Vereinsmitglieder dekorieren fleißig den Laden.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Der Verkaufsraum des neuen Eine-Welt-Ladens in der Begegnungsstätte der evangelischen Gemeinde in der Gröperstraße in Wittstock ist klein aber gemütlich. Umso mehr müssen die Mitglieder des diakonischen Betreibervereins „ Einsetzen statt Aussetzen Ruppin“ (Esta) aufpassen, dass sie sich beim fleißigen Dekorieren des Ladens nicht ins Gehege kommen.

Auch die Geschichte des Erzeugers auf der Produktrückseite ist Teil des transparenten Handels

Auch die Geschichte des Erzeugers auf der Produktrückseite ist Teil des transparenten Handels.

Quelle: Christian Bark

„Der Nachfrage nach fairgehandelten Produkten wächst auch in Wittstock“, sagt Esta-Mitarbeiterin Marion Duppel. Sie ist an diesem Dienstag aus Neuruppin an die Dosse gekommen, um den Vereinsmitgliedern bei der Warenannahme sowie der Schulung an der neuen Kasse mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Bislang mussten die Leute immer nach Kyritz oder Pritzwalk fahren, wenn sie im Weltladen einkaufen wollten“, erklärt Duppel. Dort sowie in Bad Wilsnack gebe es die einzigen Läden dieser Art in der Region, die ausschließlich Produkte aus nachhaltigem Anbau sowie fairem und transparentem Handel anbieten.

Marion Duppel (l) hilft beim Einrichten des Ladens

Marion Duppel (l.) hilft beim Einrichten des Ladens.

Quelle: Christian Bark

Fair, das bedeutet für Duppel, dass der Bauer aus dem Erzeugerland, vornehmlich Schwellenländern in Afrika, Asien und Südamerika, noch von seinem Ertrag leben und seine Kinder zur Schule schicken kann. Geschichten über die Erzeuger finden sich auf vielen der Kaffeepackungen oder Schokoladentafeln in den Regalen. „Der oft unübersichtliche Zwischenhandel fällt dabei weg“, so Duppel.

Neben Lebensmitteln hat der Laden auch Spielzeug, Schmuck und Gebrauchsgegenstände im Sortiment. Preislich würden diese auf Niveau von Markenherstellern liegen. Acht Vereinsmitglieder betreuen den Laden derzeit und bereiten seine feierliche Eröffnung für den 30. April vor.

„Es können gerne mehr mithelfen“, lädt Vereinsmitglied Bärbel Kleber ein. So müsse der Laden ab Mai dienstags und donnerstags von 10 bis 16 und samstags von 10 bis 13 Uhr betreut werden. Mit einem Vormittagsdienst unter der Woche hat Vereinsmitglied Monika Diez kein Problem. Als Rentnerin hat sie Zeit dafür. „Und das ist doch ein tolles Hobby“, findet die Helferin.

Von Christian Bark

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