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Ostprignitz-Ruppin Wofür Temnitzquell Geld ausgeben will
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wofür Temnitzquell Geld ausgeben will
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13:52 23.02.2017
Die Netzebander Kirche soll ein Toilettenhäuschen bekommen – das könnte hilfreich bei der Vermarktung sein. Quelle: Peter Geisler
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Rägelin

Vor zwei Jahren schon hatten die Temnitzqueller Gemeindevertreter gehofft, dass das Toilettenhäuschen an der Netzebander Kirche endlich gebaut werden könnte. In diesem Jahr soll der holzverschalte Container endlich errichtet werden. Die Leader-Aktionsgruppe, die über die Vergabe von Fördermitteln aus dem gleichnamigen EU-Förderprogramm entscheidet, hat dem Projekt schon ein positives Votum erteilt, sagte Amtsdirektorin Susanne Dorn am Montagabend auf der Gemeindevertretersitzung in Rägelin. Läuft alles wie erhofft, könnte ein Großteil des 99 500 Euro teuren Projektes über Fördermittel finanziert werden. Für die Gemeinde bliebe lediglich ein Eigenanteil von gut 25 000 Euro.

Gemeindevertreter Rüdiger Rogge ist über die Höhe der Summe trotzdem nicht glücklich. Schließlich soll in diesem Jahr auch in die Lichtanlage investiert werden. „Die Temnitzkirche ist ein Fass ohne Boden“, befürchtet er. Bürgermeister Johannes Oblaski verteidigte die geplanten Ausgaben dagegen. Ohne Toiletten sei die Kirche nicht zu vermarkten. Amtsdirektorin Susanne Dorn verwies darauf, dass bisheriges Engagement für die Kirche durchaus Früchte trägt. „Die Kirche ist für dieses Jahr nahezu ausgebucht.“

Neue Straßenlampen für Katerbow

Temnitzquell will in diesem Jahr außerdem in die Katerbower Straßenbeleuchtung investieren. Im aktuellen Haushaltsentwurf hat Kämmerin Kerstin Dames dafür 78 300 Euro eingeplant. Ebenfalls ein größerer Posten im Haushalt: Die Sanierung der Rägeliner Ortsdurchfahrt. 154 000 Euro sollen die Arbeiten kosten. Durch Fördermittel könnte sich der Eigenanteil der Gemeinde jedoch auf 63 000 Euro reduzieren.

Temnitzquell muss eigentlich sparen, wo es kann. Im jetzt diskutierten Haushaltsentwurf weist der so genannte Ergebnishaushalt ein Minus von fast 250 000 Euro aus. In diesem Jahr könnte diese Summe noch aus den Rücklagen ausgeglichen werden. Ab kommendem Jahr wäre ein solcher Ausgleich nicht mehr vollständig möglich, warnt Kämmerin Dames. Die Gemeindevertreter verzichten deshalb zunächst darauf, die Ölheizung im Rägeliner Dorfgemeinschaftshaus auf Gas umstellen zu lassen. Auch die Sanierung der Straße von Katerbow bis zum Schweinestall wurde auf Eis gelegt.

Von Frauke Herweg

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