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Wohnmobilstellplätze bekommen Strom und Wasser

Lange Leitungen für kurze Rast in Kyritz Wohnmobilstellplätze bekommen Strom und Wasser

Der Urlaub im Wohnmobil wird immer beliebter. Das merkt man auch in Kyritz. Die Stadt lässt momentan gerade ihre Wohnmobilstellplätze mit Versorgungsanlagen für Strom, Wasser und Abwasser nachrüsten.

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In Arbeit: Komfortangebot fürWohnmobilfahrer in Kyritz.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Die Stadt Kyritz ist vielen Menschen eine Reise wert. Das hat auch der vergangene Sommer gezeigt. Dabei machte ein Trend der jüngsten Vergangenheit vor den Toren der Stadt nicht Halt: der Urlaub im Wohnmobil. Regelmäßig standen die fahrbaren Ferienwohnungen wieder auf dem Parkplatz Wässering – manchmal sogar drei, vier gleichzeitig.

Die dort ausgewiesenen speziellen Stellplätze werden nun noch komfortabler ausgestattet. Seit dieser Woche bauen Handwerker aus Wittstock an Versorgungsanlagen für Wohnmobilisten. Derzeit verlegen sie quer unter dem Parkplatz hindurch eine Wasser- und eine Elektroleitung. Mit spürbaren Behinderungen für die Nutzer des Parkplatzes ist dabei nicht zu rechnen: Die Leitungen kommen per unterirdischem Vortrieb an ihren Platz.

An den dazugehörigen Zapfstellen können sich die Wohnmobilfahrer künftig direkt vom Stellplatz aus mit Strom und Wasser versorgen – gegen eine Gebühr.

Auf der Stadtseite des Parkplatzes wird zudem eine Abwassergrube entstehen. Dort lassen sich dann die Abwassertanks der Campingfahrzeuge entleeren. Komplettiert wird die Ausstattung schließlich noch mit Sitzgruppen an den Stellplätzen. In den nächsten Wochen soll alles fertig werden.

„Wir begrüßen das auf jeden Fall“, sagt Doreen Wolf vom Tourismusverein Kyritz, Wusterhausen, Neustadt. Wohnmobilisten seien eine wichtige Gruppe im Fremdenverkehr – und noch dazu eine finanziell durchaus potente. Schließlich gibt laut Statistik jeder Wohnmobilist pro Tag rund 30 Euro in der von ihm besuchten Region aus. „Und man kann defintiv sagen: Die Zahlen steigen“, schätzt Doreen Wolf ein. „Man merkt es ja, wenn man an den Stellplätzen vorbeikommt.“ Die gibt es ganz offiziell außer in Kyritz auch in Wusterhausen und Neustadt. Der Stellplatz an der Wusterhausener Dosse-Halle war bisher als einziger mit Ver- und Entsorgungsanlagen ausgestattet, die offenbar auch gern genutzt werden. Für acht Stunden Strom zahlen die Gäste dort einen Euro, für 50 Liter Wasser das gleiche. Vor allem die Möglichkeit, Mobiltoiletten kostenlos zu entleeren, kommt sehr gut an und ist vielen Besuchern eine Rast wert.

Auch in Neustadt trägt man sich mit dem Gedanken, weiter in den Ausbau der Stellplätze hinter der Amtsverwaltung zu investieren.

Von Alexander Beckmann

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