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Wunde Stellen an der Schwimmhalle

Wittstock Wunde Stellen an der Schwimmhalle

Arbeiten an der Außenhülle der Wittstocker Schwimmhalle wären nötig, stehen zurzeit aber nicht an. Die Halle wird in den Sommerferien wieder turnusmäßig für Wartungsarbeiten geschlossen.

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Nicht zu übersehen: Schäden an der Außenhülle der Wittstocker Schwimmhalle.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Schwimmhalle in Wittstock wird in den Sommerferien wieder planmäßig geschlossen, um die alljährlichen Wartungsarbeiten zu erledigen. Laut Badleiter Frank Möller von der Wittenberger Bädergesellschaft, zu der die Schwimmhalle gehört, seien lediglich normale Pflegearbeiten an den technischen Anlagen vorgesehen, keine größeren Eingriffe. Letztere wären eher an der baulichen Hülle erforderlich. Denn dort bröckelt der Putz an mehreren Stellen sichtlich.

Eine energetische Sanierung täte gut, aber eine zunächst anvisierte Förderung sei nicht bewilligt worden, sagt Frank Möller. Deshalb suche man nun gemeinsam mit der Stadt als Eigentümer der Halle nach einer anderen Möglichkeit, eine solche Sanierung finanziell zu stemmen. Noch sei aber keine Lösung in Sicht.

Planschbecken muss weiter warten

Das bereits vor zwei Jahren anvisierte Planschbecken für kleine Kinder stecke weiterhin in der Warteschleife. Denn das Projekt könne nur im Zusammenhang mit einer Hüllensanierung in Angriff genommen werden. Dass aus den genannten Gründen in absehbarer Zeit aber keine solchen Arbeiten am Gebäude vorgesehen seien, bestätigt auch Stadt-Sprecher Jean Dibbert.

Doch ein dringender Hinweis auf Handlungsbedarf kam jüngst auch von Wolfgang Dost, dem Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadtverordnetenversammlung, auf der Sitzung eben dieses Gremiums. Er hatte das Thema ins Spiel gebracht, um alle Beteiligten dafür zu sensibilisieren, dass nicht zu lange gewartet werden dürfe, um voranschreitende Schäden nicht noch größer werden zu lassen. Tatsächlich wurde in den vergangenen Jahren vor allem in die Modernisierung der Umkleideräume und Sanitärbereiche investiert.

Das kommt dem Betrieb der Schwimmhalle zugute. Frank Möller ist zufrieden mit der Anzahl der Besucher. Sie sei etwa konstant. Dass in den Sommermonaten weniger Menschen ins Becken steigen, ist für ihn ganz normal. Schließlich sind dann viele der Besucher in den Ferien oder ziehen Freibäder, Badestellen und Strände der Schwimmhalle vor. Andererseits gebe es viele Stammkunden, Schwimmkurse und Schwimmunterricht der Schulen. Nach der Schließzeit zum Schulbeginn werde die Halle zu den üblichen Zeiten wieder ihren Türen öffnen.

Von Björn Wagener

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