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Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Bushaltestelle saniert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Bushaltestelle saniert
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04:56 28.11.2015
Schulkinder können hier nun gefahrlos in den Bus steigen. Quelle: Sandra Bels
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Wusterhausen

Die Busfahrer konnten sich bisher beim Heranfahren an die Haltestelle der Astrid-Lindgren-Grundschule in Wusterhausen so viel Mühe geben, wie sie wollten. Die Lücken zum Einsteigen im Geländer trafen sie nie. Sie stimmten nämlich nicht mit den Türen der Busse überein. Das ist nun anders. Das Wusterhausener Bauamt hat die Haltestelle, die sich direkt vor der früheren Euroschule befindet, sanieren lassen. „Das kostete etwas über 11 000 Euro und wurde komplett von uns eigenfinanziert“, so Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf.

Die Gefahrenquelle wurde als solche nicht zum ersten Mal am Schuljahresanfang registriert. Da hatten sich Polizei, Ordnungsamt und Bauamt dort getroffen, um zu schauen, wie der Ein- und Ausstieg funktioniert. „Dabei haben wir dringenden Handlungsbedarf festgestellt“, so Melanie Füllgraf. Nach Absprachen mit dem Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehr wurden Nägel mit Köpfen gemacht. „Die alten Geländer der Haltestelle waren defekt und Teile fehlten“, sagt die Bauamtsleiterin. Sie wurden abgebaut. Außerdem standen sie viel zu dicht am Bus. Im Zuge der Arbeiten wurde die Aufstellfläche vergrößert und neu gepflastert. „Wir haben das neue Geländer etwa anderthalb Meter vom Bordstein entfernt setzen lassen“, so Melanie Füllgraf. Das bringt mehr Platz zum Ein- und Aussteigen. Außerdem muss der Bus nicht mehr an einer bestimmten Stelle halten, weil nun zwischen den einzelnen Abgrenzungen jeweils 1,50 Meter Platz zum Durchgehen ist. Gebaut wurde in den Herbstferien, als keine Schulbusse unterwegs waren.

Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf und Bürgermeister Roman Blank schauen sich das Ergebnis in der Kyritzer Straße an. Quelle: Sandra Bels

Bauarbeiten gab es in den vergangenen Monaten auch in der Kyritzer Straße von Wusterhausen. Dort wurde der Gehweg saniert, und zwar von der Dossebrücke bis zum Abzweig in den Winkelweg. Der Aufbau von LED-Straßenlampen gehörte ebenfalls zu den Arbeiten. Kurz vor dem Winkelweg wurde der Bordstein abgesenkt, damit die Fußgänger die Kyritzer Straße dort sicher und ohne Hindernisse queren können. Erneuert wurden ebenfalls die Straßenlampen bis zur Klempnitzbrücke.

Die Bauarbeiten begannen im August. Bauabnahme war Anfang November. Verlegt wurde ein Betonpflaster auf einer Länge von etwa 300 Metern. „Teilweise haben wir Bäume ergänzt oder ersetzt, wo welche gefällt werden mussten“, so die Bauamtsleiterin. Es handelt sich um Rotdorn. Im Einsatz war die Firma SUB aus Ganzer. Ihre Mitarbeiter fanden bei den Arbeiten die Schutzwand des alten Dammes vor, der einst die Dosse anstaute. Sie befindet sich zwischen den Häusern und dem neuen Gehweg, wurde aber nicht angefasst.

Die Baukosten für den Gehweg beliefen sich auf 80 000 Euro. 50 Prozent davon werden über Anliegerbeiträge finanziert. Die andere Hälfte wurde zu 75 Prozent vom Landesbetrieb Straßenwesen gefördert. Der Gehweg befindet sich an der Landesstraße 142, die an der Bundesstraße 5 in Wusterhausen beginnt und über Brunn, Tramnitz und Stolpe führt. Die Beleuchtung schlug noch einmal mit 20 000 Euro zu Buche.

Von Sandra Bels

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