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Ostprignitz-Ruppin Erstmals Familienzentrum in Wusterhausen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erstmals Familienzentrum in Wusterhausen
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02:18 06.07.2015
Denise-Verena Ladewig (3.v.r.) steht jungen Eltern ab sofort mit Rat und Tat zur Seite. Quelle: Alexander Beckmann
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Wusterhausen

Kein Wunder, dass der Andrang in der Wusterhausener Domstraße am Freitagnachmittag so groß war: Das neu eröffnete Familienzentrum „Mittendrin“ ist ein echtes Novum für die Stadt. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo), das DRK und die Volkssolidarität haben sich auf Anregung des Landkreises zusammengetan, um jungen Familien und Alleinerziehenden ein Rundum-Angebot an Beratung und Erfahrungsaustausch zu unterbreiten.

In den ehemaligen Laden direkt an der Kirche haben Kinder auf gut 150 Quadratmetern Gelegenheit zum Toben, während ihre Eltern mit Koordinatorin Denise-Verena Ladewig, mit anderen Familien oder mit externen Experten ins Gespräch kommen. Die Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Betreuungsamt, dem Kinderschutz, mit anderen Familienzentren, Kitas, Schulen oder auch Kinderärzten soll eng sein, kündigte Awo-Vertreterin Marita Köhn an; „Ich denke, man kann voneinander lernen.“ Auch sonst setze man unbedingt auf Kooperation: „Wir wünschen uns eine tolle Zusammenarbeit im Trägerverbund.“

Anmeldung unnötig

Das Wusterhausener Familienzentrum „Mittendrin“ in der Domstraße 4 ist montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 12.30 bis 15 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Die vorläufigen Sprechzeiten können sich je nach Bedarf auch noch ändern.

Koordinatorin Denise-Verena Ladewig ist unter 0152/38 82 54 31 zu erreichen.

Seit Wochen hatten Denise-Verena Ladewig und viele freiwillige Helferinnen die Eröffnung Vorbereitet. „Wir hatten hier eine Riege von Frauenpower“, berichtet die Koordinatorin des Familienzentrums. Große Unterstützung habe auch die Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft als Vermieter der Räume geleistet.

Ab sofort soll dort das Wohl von Kindern zwischen der Geburt und dem zwölften Lebensjahr im Mittelpunkt stehen. Es wird lockere Runden wie das Familienfrühstück geben, dazu Beratung, Bewegung und viel fachkundige Hilfe von Gesundheitsfragen bis zum Wiedereinstieg in den Beruf. „Es kann durchaus sein, dass Familien sich hier mal alleine treffen. Es ist ein Familienzentrum und offen für jeden“, erklärt Denise-Verena Ladewig. „Ich glaube, wir machen was richtig Gutes draus.“

Im Kyritzer Mehrgenerationenhaus besteht bereits seit Jahren eine ganz ähnliche Einrichtung, die nun unter dem neuen Trägerverbund als Familienzentrum „Oase“ ihre Angebote neu ausrichten will. Am 14. Juli wird es dazu von 14 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür geben.

Von Alexander Beckmann

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