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Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Mieterfest im Juli
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Mieterfest im Juli
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00:18 18.04.2016
Orstvorsteher Wolfgang Kamphausen (l.) überreichte Annette Kleinke im Beisein von Bürgermeister Roman Blank eine Urkunde. Quelle: Sandra Bels
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Wusterhausen

Mit einem großen Mieterfest auf dem Marktplatz in Wusterhausen feiert die Wohnungsbaugesellschaft (WWB) am 8. Juli ihren 25. Geburtstag. Zum Jubiläumsempfang am Freitagmittag in Ribbes Partyhaus begrüßte Geschäftsführerin Annette Kleinke unter anderem die Mitarbeiter, Gesellschafter und Geschäftspartner. Sie selbst leitet das kommunale Wohnungsunternehmen erst seit gut zwei Jahren und schreibt die Erfolge der Vergangenheit den Mitarbeitern zu.

Klaus Goldmund gründete die Gesellschaft

Ihr kurzer Rückblick erinnerte an die Gründung der Gesellschaft am 10. April 1991. Gründer und Geschäftsführer war damals Klaus Goldmund aus Kyritz. Er leitete die WWB 13 Jahre lang und ging dann in den Ruhestand. Gestern war er neben anderem ehemaligen Geschäftsführern Gast des Geburtstagsempfanges.

Vor der Gesellschaft hieß der betrieb VEB Gebäudewirtschaft Wusterhausen. Und der hatte am 1. Juli 1990 noch 57 Mitarbeiter, davon 17 im kaufmännischen und technischen Bereich. Damals wurden 748 eigene Wohnungen verwaltet, 52 Gewerbeobjekte und 395 Garagen. Heute hat das Unternehmen fünf Mitarbeiter. Sie kümmern sich um 592 eigene Wohnungen. „Außerdem verwalten wir für Nachbarkommunen 64 Wohnungen“, so Annette Kleinke. Garagen und Gewerbeobjekte gebe es heute kaum noch, fügt sie an.

Die schönsten Sanierungsobjekte wurden aufgezählt

Die Geschäftsführerin zählte ebenfalls die schönsten Sanierungsobjekte auf und sagte: „Es ist auch künftig unser Ziel, barrierefreien Wohnraum anzubieten, um dem demografischen Wandel in der Region gerecht zu werden.“ Als besondere Herausforderung seit Herbst vergangenen Jahres für die Mitarbeiter und beteiligten Firmen nannte Annette Kleinke die Bereitstellung von 30 Wohnungen für Flüchtlinge. Sie danke allen dafür, dass die Arbeiten so reibungslos vonstatten gehen konnten.

Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank dankte den Mitarbeitern für ihre sinnvolle und verantwortungsbewusste Art zu sanieren und modernisieren. So seien schöne Objekte entstanden, die den Wohnkomfort und die Lebensqualität erhöhen. „Die WWB geht den richtigen Weg“, so Blank. Er schickte auch ein Dankeschön in Richtung Land. Ohne die Fördermittel von dort wäre es kaum möglich gewesen, die Kaltmieten nach Sanierungen auf einem niedrigen Niveau zu halten.

Von Sandra Bels

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