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Wusterhausen: Schule im Herbst’schen Haus

Unterrichtsstunde Wusterhausen: Schule im Herbst’schen Haus

Unterricht in anderer Form: Viertklässler der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Grundschule erhielten am Dienstag eine Doppelstunde Sachkundeunterricht im Herbst’schen Haus. Dort staunten die Schüler, als sie erfuhren, dass der riesige Einbaum hinter Glas einst bei Schachtarbeiten für ihr Schulhaus ans Tageslicht kam.

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Selber ausprobieren ist allemal besser als immer nur zuzuhören. Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Unterricht und kleiner Wandertag in einer Packung? Das geht. Die Mädchen und Jungen der beiden 4. Klassen aus der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Grundschule fanden es toll, dass ihre Doppelstunden im Sachkundeunterricht am Dienstag ins Herbst’sche Haus verlegt worden waren. Weil das Land Brandenburg gerade durchgenommen wird, bot sich der Abstecher an, zumal Bibliothek und Kulturverein ihre Mitarbeit angeboten hatten.

Mit Bärbel Hartwig hätte man keine Bessere als Museumsführerin finden können. Die frühere Lehrerin wusste, wie man Heimatgeschichte spannend vermitteln kann. So staunten die Schüler, als sie erfuhren, dass der riesige Einbaum hinter Glas einst bei Schachtarbeiten für ihr Schulhaus ans Tageslicht kam. Die eingeplante Zeit zwischen all den Zeitzeugen erwies sich als zu kurz. „Ihr müsst einfach noch mal wiederkommen, am besten mit euren Eltern“, sagte die Vorsitzende des Kulturvereins.

Im Alten Laden ging dann der Unterricht weiter. Bei einem Quiz sollten die Viertklässler ihr Wissen über das Land, den Landkreis und die Heimatstadt nachweisen. Die Fragen waren so gestellt, dass für Antworten auch Nachschlagewerke aus der Bibliothek genutzt werden mussten. Bücher lagen bereit. Bibliotheksleiterin Kerstin Jonas, ihr Mitarbeiter Tobias Kahler und Marianne Golde halfen weiter, wenn es zu schwierig wurde.

Brigitte Herrmann, Klassenleiterin der 4b, zeigte sich am Ende zuversichtlich, dass die folgende Testarbeit zum Thema gut ausfallen wird. Im Mai fahren beide Klassen noch nach Potsdam. Wer sich mit Brandenburg beschäftigt, muss die Landeshauptstadt schließlich gesehen haben.

Die alte Minol-Tanksäule gibt es nur noch im Museum

Die alte Minol-Tanksäule gibt es nur noch im Museum.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Von Wolfgang Hörmann

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