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Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Verein plant 4 Ausstellungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen: Verein plant 4 Ausstellungen
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00:18 22.02.2016
Mit einer Gedenktafel wurde 2015 an den in Wusterhausen geborenen und aufgewachsenen Schriftsteller Ulf Miehe erinnert. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Hinter den Mitgliedern des Kulturvereins Wusterhausen liegt kein leichtes Jahr. Die langjährige Vorsitzende Christiane Schael nahm ihren Hut, blieb aber im Vorstand. Bei der Wahl des Vorstandes im März sah man ansonsten nur neue Gesichter. Bärbel Hartwig, die von da an das Sagen hatte, musste sich erst einarbeiten.

Und trotz dieser und anderer Unwägbarkeiten konnte sich 2015 sehen lassen. Das belegt der Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden bei der ersten Versammlung 2016 am vergangenen Donnerstagabend. Folglich kam die Würdigung von Bürgermeister Roman Blank für die Gruppe der 54 Aktiven völlig zu Recht, als er sagte: „Sie sind der Garant dafür, dass in Wusterhausen Kultur stattfindet.“ Dem darf man hinzufügen: Blank hilft als Vereinsmitglied selber dabei mit, die Garantiekarte auszufüllen.

Osterspaziergang und Kunstmarkt

Bärbel Hartwig nahm sich im „Mühlenhof“ viel Zeit, auf den Veranstaltungsplan in der jüngsten Vergangenheit einzugehen. Sie hatte kaum eine Chance, auch nur einen Monat auszulassen, denn es gab fast immer reichlich Angebote. Ob es der 4. Osterspaziergang war, die Ausstellung „Kunst im Turm“, der Kunstmarkt innerhalb der 48-Stunden-Tourismusaktion, ob bei Lesungen, Ausstellungen, Vorträgen wie dem über die Edlen Gänse von Plotho – immer hatten Frauen und Männer aus dem Kulturverein ihre helfenden Hände im Spiel.

Was hätte wohl Bibliotheksleiterin Kerstin Jonas ohne sie gemacht? Nicht selten auf sich allein gestellt und auch sonst nur mit kleiner Mannschaft versorgt, schaffte es die Bibliothek im vergangenen Jahr, 101 Veranstaltungen für Jung und Alt auszurichten. Das sind 29 mehr als im Jahr davor. Es gab 31 Lesungen für Kinder und acht für Erwachsene. Den Weg in die große Bücherstube im Herbst’schen Haus fanden etwa 6000 Besucher. Auch diese Zahl liegt um 1300 über der von 2014. Kerstin Jonas sagte Dankeschön für die Unterstützung.

Der Kulturverein unterstützt die Dessower Interessengemeinschaft

Mit Sicherheit wird sie die auch in diesem Jahr brauchen. Und mit Sicherheit darf sie wieder damit rechnen. Das machte die Sitzung deutlich. Ansonsten soll es dabei bleiben, Bewährtes fortzusetzen. Im Alten Laden des Herbst’schen Hauses wird es wenigstens vier Ausstellungen geben. Das Mutter-Sohn-Duo Helga und Marco Schimpke sowie Helmut Klohs sind Vereinsmitglieder, die unter anderem ihre Arbeiten zeigen. Und mit Peter Frenkel, Olympiasieger von 1972 im 20-Kilometer-Gehen und später Bildreporter, findet auch ein ganz Großer den Weg in die Dossestadt. „Kunst im Turm“ der Kirche wird 2016 Kunst aus der Partnerstadt Edewecht sein.

Ein Kreuz im Kalender verdient auch eine Einladung ins Umland. Die Dessower Interessengemeinschaft um Eckhard Dürr bewahrt die Erinnerung an die Tradition des Bierbrauens im Dorf. Am Wochenende 21./22. Mai bekommt die 100 Jahre alte Dampfmaschine einen eigenen großen Bahnhof. Der Kulturverein unterstützt das Jubiläumsfest mit 300 Euro.

Von Wolfgang Hörmann

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