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Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen damals und heute
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen damals und heute
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17:12 02.04.2018
Der Marktplatz heute. Das Denkmal und die Grünfläche vor dem Rathaus sind verschwunden. Quelle: André Reichel
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Wusterhausen

Die Menschen aus der kleinen beschaulichen Stadt an der Dosse können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im vergangenen Jahr hätte Wusterhausen das 900-jährige Bestehen seines Hafens feiern können, den Bodendenkmalpfleger Manfred Teske in der Schifffahrt bei Baggerarbeiten vor rund 20 Jahren entdeckte und ausgrub. Das wohl älteste erhaltene Gebäude der Stadt dürfte die gewaltige Stadtkirche sein.

Wusterhausen hat, wie viele andere Städte auch, viele Stadtbrände gesehen – immer wieder wurden dabei ganze Viertel vernichtet. Dennoch haben sich in der kleinen Stadt etliche Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Nicht erst zu DDR-Zeiten wurden Bausünden begangen und schöne alte Häuser verunstaltet oder gar abgerissen und durch „praktische“ Neubauten ersetzt.

Dokumente erst seit Ende des 19. Jahrhunderts

Fotografien aus Wusterhausen gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Der Heimatfreund Jörg Wirsam hat unzählige alte Aufnahmen zusammengetragen und der MAZ für diese Bildergalerie dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.

Zur Galerie
Haus von Landwirt Fritz Trieloff in der Fischerstraße 13, heute Fischerstraße 9.

Wirsam hat auch für fast alle Gebäude seiner Heimatstadt eine kleine Geschichte parat und weiß sogar, wer einst dort wohnte und welche Gewerke in den Gebäuden ansässig waren.

Trotz mancher Lücke in den Häuserzeilen und einiger Bausünden ist Wusterhausen allemal ein Besuch wert.

Von André Reichel

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