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Wusterhausen Amtsantritt des neuen Bürgermeisters
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13:38 01.11.2018
Philipp Schulz trat pünktlich sein Amt als Wusterhausener Bürgermeister an. Quelle: Alexander Beckmann
Wusterhausen

Kurz nach halb acht stand er am Donnerstag auf der Matte, der neue Wusterhausener Bürgermeister. Nachdem der Gemeindewahlausschuss das Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl vom 15. Oktober bestätigt und Wahlsieger Philipp Schulz die Wahl angenommen hatte, trat er nun als Nachfolger von Roman Blank sein Amt an.

Der erste Tag der vorerst achtjährigen Amtszeit in der Gemeindeverwaltung konfrontierte den 32-Jährigen vor allem mit einer Menge Formalitäten. „Es geht erst mal ums Ankommen in der Verwaltung, darum, die Kollegen kennenzulernen.“ Die Rathausschlüssel wurden übergeben; Computer- und Kommunikationstechnik vorgestellt. „Das wird sicherlich noch ein paar Tage brauchen“, schätzt Philipp Schulz ein.

Die Orientierungstafel im Rathausflur ist noch nicht aktuell. Quelle: Alexander Beckmann

Erfahrung mit der öffentlichen Verwaltung bringt der neue Wusterhausener Bürgermeister allerdings schon mit. Als Verwaltungsfachwirt arbeitete Schulz bisher für die Kreisverwaltung auf dem Gebiet Gesundheit und Soziales. Damit ist es nun vorbei.

„Das war eine schöne Verabschiedung“, erzählt der Wusterhausener Bürgermeister und lässt ein klein wenig Wehmut durchscheinen. „Die Kollegen haben sich da viel Mühe gegeben. Sie haben sich für mich gefreut, mich aber ungern gehen lassen.“

Freundlicher Empfang im Rathaus

Im Wusterhausener Rathaus war der Empfang freundlich, zugleich aber von etwas Spannung geprägt: Wie der neue Chef wohl so ist?

„Das ist natürlich ein Perspektivwechsel“, schätzt Philipp Schulz ein: vom Kreis in die Gemeinde, vom Mitarbeiter zum Verwaltungschef. Zudem wird er deutlich mehr im Licht der Öffentlichkeit stehen als bisher. „Die Wusterhausener kennen mich ja von den Wahlplakaten. Aber ich selbst weiß noch nicht unbedingt immer, mit wem ich es zu tun habe. Manche kenne ich natürlich von früher. Ich bin ja hier aufgewachsen.“ Inzwischen lebt Schulz mit seiner Familie seit Jahren in Neustadt.

Gemeindevertretersitzung am 11. Dezember

Ob es mit seinem ersten öffentlichen Auftritt als Wusterhausener Bürgermeister schon zur Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses am kommenden Dienstag, dem 6. November, klappt, ist derzeit aus terminlichen Gründen eher unsicher. „Aber spätestens bei der nächsten Gemeindevertretersitzung bin ich natürlich auf jeden Fall dabei.“ Termin dafür ist der 11. Dezember. Im Zuge der aktuell laufenden Haushaltsdiskussion für 2019 wird Schulz sicherlich schon vorher tief ins kommunale Geschäft eintauchen dürfen.

An der Tür zum Zimmer des Bürgermeisters in der alten Schule – dem Übergangsquartier der Gemeindeverwaltung während der Rathaussanierung –war am Donnerstag übrigens schon der richtige Name vermerkt. Nur die große Wegweisertafel im Erdgeschoss behauptete noch immer: „Bürgermeister: Herr Blank“. Noch ist der Übergang nicht vollendet.

Von Alexander Beckmann

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