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Wusterhausen Axel Herrmann ist neuer Ortsvorsteher
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Axel Herrmann ist neuer Ortsvorsteher
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00:22 13.10.2018
Axel Herrmann (Mitte) nahm Blumen und Glückwünsche entgegen. Es gratulierten  Bürgermeister Roman Blank und die stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung Petra Buschke. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Die Stadt Wusterhausen hat wieder einen Ortsvorsteher. Die Gemeindevertreter wählten bei ihrer Sitzung am Dienstagabend Axel Herrmann. Der seit 1990 selbstständige Elektromeister hatte keinen Gegenkandidaten. Er folgt auf den langjährig in dieser Funktion tätigen kürzlich verstorbenen Wolfgang Kamphausen.

Mit der Wahl endet eine mehrmonatige Übergangsperiode, in der sich Gemeindevertreter aus der Stadt fraktionsübergreifend die Pflichten des ehrenamtlich tätigen Vorstehers aufteilten. Als Dauerlösung bis zu den Kommunalwahlen im nächsten Frühjahr taugte das aber nicht. Deshalb war die Stelle ausgeschrieben worden.

Er ist ein erfahrener Kommunalpolitiker

Mit Axel Herrmann übernimmt ein erfahrenen Kommunalpolitiker nun die alleinige Zuständigkeit. Mit einer Unterbrechung – der 59-Jährige saß von 2008 bis 2014 als Mitglied der FDP im Kreistag Ostprignitz-Ruppin – ist Hermann seit 1993 Gemeindevertreter. Gemeinsam mit Torsten Wacker von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) bildet er eine Fraktion. Im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus hat Axel Herrmann den Vorsitz.

Axel Herrmann hat sich vorgenommen, die Arbeit seines rührigen Vorgängers in dessen Sinn weiter zu führen. „Der Ortsvorsteher sollte immer erster Ansprechpartner für die Bürger sein, problemlos zu erreichen und möglichst rundum die Uhr“, fasste es gegenüber MAZ der 59-Jährige seine künftige Zusatzaufgabe zusammen, um zu ergänzen: „Und er ist das Bindeglied zur Verwaltung der Großgemeinde.“

Ein Ortsbeirat soll 2019 gewählt werden

Seine Amtszeit dauert bis zum 26. Mai 2919. Die dann anstehenden Kommunalwahlen bestimmen für die nächsten fünf Jahre nicht nur die Zusammensetzung der Gemeindevertretung, sie beenden in Wusterhausen auch die Praxis eines als Solisten agierende Ortsvorstehers. Es soll künftig einen fünfköpfigen Ortsbeirat geben. Dieses Gremium bestimmt dann, wer aus seiner Mitte den Vorsitz übernehmen soll.

Von Wolfgang Hörmann

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