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Wusterhausen Bereits fünf Bewerber für den Ortsbeirat
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Bereits fünf Bewerber für den Ortsbeirat
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00:22 18.03.2019
Gerd Schütte (r.) und Margret Peters gehören von Anfang zum Ortsbeirat von Dessow. Eckhard Dürr ist seit fünf Jahren dabei. Quelle: Wolfgang Hörmann
Dessow

Wenn die Dessower am 26. Mai einen neuen Ortsbeirat bestimmen, dann treten die amtierenden Margret Peters, Gerd Schütte und Eckhard Dürr wieder an. Das verkündeten sie bei einer Einwohnerversammlung am Donnerstagabend im alten Sporthaus des Dorfes, verbunden mit dem Hinweis: Es dürfen durchaus mehr Kandidaten sein. Darin war sich das bewährte Trio einig.

Zur Sitzung in dem einstigen Bierbrauerdorf kam es, weil bis dato beim Wusterhausener Wahlleiter Jürgen Gottschalk überhaupt noch keine Meldungen vorlagen. Bürgermeister Philipp Schulz, Jürgen Gottschalk und Ortsvorsteher Gerd Schütte fanden es an der Zeit, doch mal nachzufragen, wie es in Dessow mit weiteren potenziellen Bewerbern aussieht.

Antja Rätsch und Wout Dobbe, letzterer mit niederländischem Pass, wollen erstmals kandidieren. Quelle: Wolfgang Hörmann

Denn dass es auch nach dem Wahltag ein Dreigestirn geben soll, diese Tradition will man unbedingt erhalten. Und das möglichst über die folgenden fünf Jahre hinaus. Schließlich wurde sie einst schwer erkämpft.

Als in den Jahren 2001/2002 die Dörfer rund um Wusterhausen an der Dosse im Zuge der Kommunalreform in Brandenburg nach und nach ihre Eigenständigkeit aufgaben, um sich der Regentschaft der neuen Großgemeinde anzuvertrauen, da gehörten die Dessower zu den allerletzten, die zu einem der nun 22 Ortsteile wurden. Und das auch nur unter einer Bedingung: Wenn sich auch alle Nachbarn von Bantikow bis Kantow, ja, selbst die Stadt Wusterhausen, mit einem Ortsvorsteher als Solisten zufrieden gaben, sollte es rund um die Brauerei unbedingt ein Team sein.

Margret Peters ist am längsten kommunalpolitisch aktiv

Dessow bekam damals seine Ausnahme und ist damit in den vergangenen zwei Jahrzehnten gut gefahren. „Wir teilen uns die Aufgaben. Einer von uns ist als Ansprechpartner immer da“, assistierte Eckhard Dürr seinem Kollegen im Ehrenamt Gerd Schütte. Schütte leitete am Donnerstag die Versammlung. Er ist neben Margret Peters am längsten im Dorf kommunalpolitisch aktiv.

Eckhard Dürr kam vor fünf Jahren in den Beirat und ist weiterhin ambitioniert, aber: „Wir werden ja auch wir nicht jünger. Und da wäre es praktisch, wenn Nachrücker bereit stünden“, so der Rentner. Er hatte dafür auch noch andere Gründe parat. „Es muss doch irgendwann weiter geführt werden, was wir angeschoben haben.“

Planung fürs Dorfgemeinschaftshaus

Eckhard Dürr, der auch Vorsitzender des Dorfvereines Dessower Interessengemeinschaft ist, zählte dann auf: „Da ist das zu bauende Dorfgemeinschaftshaus, mit dessen Planungen es nicht so recht vorangeht. Dazu der Straßenbau, zunächst im Friedensweg und im Postweg.“

Philipp Schulz schlug von einer anderen Seite in dieselbe Kerbe. „Wir in der Verwaltung wollen Ansprechpartner in den Orten haben, möglichst solche aktiven wie bei Ihnen hier.“ Das kam an.

Bewerbungsfrist endet am 21. März

Die Lehrerin Antje Rätsch und der Landwirt Wout Dobbe ließen sich noch am Abend von Jürgen Gottschalk die Bewerbungsunterlagen aushändigen, die sie nach der Sitzung gleich ausfüllten. Die Frist, es ihnen gleich zu tun, endet erst am 21. März um 12 Uhr.

Gut möglich also, dass am Wahltag in Dessow sogar noch mehr als fünf Namen auf den Stimmzetteln stehen.

Von Wolfgang Hörmann

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