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Wusterhausen Manche müssen zur Wahl ins Nachbardorf
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Manche müssen zur Wahl ins Nachbardorf
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16:00 25.02.2019
In nicht jedem Wusterhausener Dorf wird es zur Kommunalwahl auch ein Wahllokal geben. Quelle: dpa
Wusterhausen

Der Wahltag 26. Mai wird in der Großgemeinde Wusterhausen einige Besonderheiten mit sich bringen. So geben die Tramnitzer und Schönberger zwar an einem Ort ihre Stimme ab – nämlich in Schönberg – doch müssen beide Ortsteile eigene Wahlvorstände nominieren.

Ob sie im Schönberger Gemeindehaus räumlich getrennt agieren, steht noch nicht fest. Wahlleiter Jürgen Gottschalk will sich von den örtlichen Gegebenheiten demnächst ein Bild machen.

Ein Frage der Abstimmungen und Räumlichkeiten

Die Entscheidung, wer wo wählen geht, hänge laut Gottschalk unter anderem mit Absprachen zwischen Ortsvorstehern zusammen und auch mit den räumlichen Gegebenheiten. In Tramnitz würde demnach ein passender Raum fehlen.

Während Schönberg mit der aktuellen Ortsvorsteherin Manuela Wlodarski eine Kandidatin auch für die nächsten fünf Jahre sicher hat, ist der Posten in Tramnitz bisher noch vakant. „Wir hoffen, dass sich eine Bewerberin oder ein Bewerber findet“, zeigt sich Jürgen Gottschalk optimistisch. Das sollte sich spätestens am 7. März entscheiden. Dann findet in Tramnitz eine Einwohnerversammlung statt, und zwar in der Fontanestraße 2. Beginn ist um 19 Uhr.

Sechzehneichen bleibt ohne Ortsvorsteher

Ohne eigenen Ortsvorsteher wird nach dem 26. Mai Sechzehneichen dastehen. Weil der kleine Ortsteil bei den vergangenen zwei Legislaturperioden keinen Kandidaten bei der direkten Wahl aufstellen konnte, ist laut Kommunalverfassung jetzt das Recht verwirkt, eine wählbare Person zu benennen.

Die Einwohner von Sechzehneichen stimmen in der Wulkower Kirche ab. Hier ist ein gemeinsamer Wahlvorstand gestattet.

Emilienhofer wählen bei sich

Wie Tramnitz müssen die Ortsteile Emilienhof und Tornow im Gegensatz zu anderen Wahlen, etwa den Landtagswahlen, auch wieder gesonderte Wahlvorstände bilden. Während dann aber die Tornower in Bantikow wählen, bleiben die Emilienhofer in ihrem Ort.

Bis zum 21. März, 12 Uhr, ist es möglich, die förmlichen Vorschläge für die Zusammensetzung der kommunalen Volksvertretungen im Rathaus der Großgemeinde, zur Zeit Schulstraße 1, einzureichen. Weitere Auskünfte zur Wahl in der Gemeinde Wusterhausen gibt es unter 033979/8 77 16 oder 8 77 28.

Von Wolfgang Hörmann

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