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Wusterhausen Denkmal des Monats im Herzen der Stadt
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00:22 13.10.2018
Das Haus Am Markt Nr. 3 in Wusterhausen ist das kulturelle Zentrum der Stadt. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Das Haus am Markt Nr. 3 in Wusterhausen ist seit Mittwoch das Denkmal des Monats Oktober. Seit seiner umfangreicher Rekonstruktion 2011 ist es das viel genutzte Kulturzentrum vor allem der Stadt mit Wegemuseum, Bibliothek, Tourismusinformation und der Galerie Alter Laden.

Bürgermeister Roman Blank (SPD) würdigte die Entscheidung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Städte mit historischen Stadtkernen, Wusterhausen für die mittlerweile 230. Ehrung dieser Art auszuwählen. Das stattliche Bürgerhaus präge nicht nur das Bild der Innenstadt, sondern sei auch zu einem „lebendigen Ort der Begegnung aller Generationen geworden“.

Arne Krohn (rechts) übergab die Urkunde an Bürgermeister Roman Blank. Quelle: Wolfgang Hörmann

Arne Krohn, Baudezernent der Stadt Neuruppin, übergab namens der AG die Urkunde an den Bürgermeister. Er hob hervor, dass Wusterhausen in der Stadtsanierung positive Zeichen setze. Dann enthüllten Museumsleiterin Katharina Zimmermann und die Leiterin der Bibliothek Kerstin Jonas die Plakette am Gebälk des Hauses. Sie weist es als ein Denkmal des Monats aus.

Ab sofort gibt es Wlan

Wenig später zog es die zahlreichen Gäste der Veranstaltung in den Alten Laden. Roman Blank dankte allen Unterstützern des Hauses für ihr Engagement. Außerdem galt es, einen wichtigen Hebel umzulegen. Symbolisch nahmen Bürgermeister Blank und Katharina Zimmermann den Wlan-Anschluss im alten Haus in Betrieb. Er ermöglicht Besuchern von Wusterhausen, über einen mobilen Audio-Guide bei einem Stadtspaziergang an mehreren Stationen Erklärungen abzurufen – und zwar an der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul, am gotischen Torbogen, vor dem ehemaligen Hospital und an der Stephanuskapelle.

Wusterhausen steht mit diesem technischen Fortschritt jetzt auf einer Stufe mit Luckau, Altlandsberg und Jüterbog. Der Hot Spot (öffentlich zugänglicher Zugang zum Internet) erschließt auch der Bibliothek neue Möglichkeiten, ihr Angebot zu erweitern.

Der Marktplatz in den 1930er Jahren

Bei einem Rundgang durchs Haus, mit Schnittchen und Getränken hatte jeder den ganzen Nachmittag über Zeit, sich auch in der großen Bücherstube umzusehen. Als besonderen Knüller präsentierte das Museum zuvor noch drei sehr ähnliche Bilder. Die zwei Gemälde und eine Lichtbild-Vergrößerung in Schwarz-Weiß zeigen den Marktplatz in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts. Sie entstanden nach einem Original des preußischen Hofmalers Wilhelm Barth.

Von Wolfgang Hörmann

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