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Wusterhausen Großeinsatz wegen Gasleck an Tankstelle, Autohaus evakuiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Großeinsatz wegen Gasleck an Tankstelle, Autohaus evakuiert
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18:07 25.03.2019
Feuerwehren aus der gesamten Region sind zum Einsatz nach Wusterhausen geeilt. Dort tritt an einer Tankstelle Gas aus. Quelle: Alexander Beckmann
Wusterhausen

Ausströmendes Gas sorgt seit Montagmittag für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehren an der Bundesstraße 5 in Wusterhausen. Das Autogas entwich aus einem vermutlich undichten unterirdischen Behälter der dortigen Tankstelle. In der unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich auch ein Autohaus.

Polizei und Feuerwehren aus dem halben Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind an der Bundesstraße 5 in Wusterhausen im Einsatz. Dort strömt Gas aus einem Tank aus.

Gefahrguteinsatz mit weiträumiger Absperrung

Die Einsatzleitstelle in Potsdam bestätigte der MAZ den Einsatz, spricht konkret von einem „Gefahrguteinsatz“ an der B 5. Der Ort werde „weiträumig abgesperrt“.

Mitarbeiter in Sicherheit gebracht

Die Mitarbeiter des Autohauses sowie der Tankstelle selbst wurden in Sicherheit gebracht.

Derweil trafen zusätzlich auch aus dem weiteren Umfeld bis aus Neustadt und aus Kyritz Rettungskräfte in Wusterhausen ein. Die Katastrophenschutzeinheit des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ist ebenfalls bereits vor Ort.

Bundesstraße vom Stadteingang bis Höhe Bahnhof gesperrt

Laut Ariane Feierbach von der Polizeidirektion Nord in Neuruppin lief der Alarm um kurz nach 12 Uhr auf. „Es wurde ein Gasleck festgestellt“, so die Sprecherin.

Der Radius des Sperrkreises erfasst keine größere Wohnbebauung. Die Bundesstraße aber musste vom nördlichen Stadteingang bis zur Höhe des Bahnhofs gesperrt werden.

Unterirdischer Tank von Technikern überprüft

Der Einsatz werde noch „eine ganze Weile dauern“, sagt Ralf Hohmann von der Wusterhausener Feuerwehr. Denn der betroffene Gastank, der mit Autogas gefüllt ist, befindet sich unterirdisch. Er muss von speziellen Technikern, die ebenso alarmiert wurden, überprüft werden.

Die auswärtigen Feuerwehren der Gefahrguteinheiten des Landkreises konnten im Verlauf des Nachmittags wieder abrücken. Quelle: Alexander Beckmann

Gefahr einer Gasexplosion nicht auszuschließen

Die meisten Helfer halten derweil großen Abstand zum Einsatzort. Die Gefahr einer Gasexplosion ist offenbar nicht auszuschließen.

Als eine der ersten Maßnahmen wurde in dem gesamten Bereich der Strom abgestellt. Ausgestattet mit Atemschutzgeräten, machten sich Feuerwehrleute zudem daran, sämtliche Schächte und Gullys auf dem Gelände mit Folien und Sand abzudichten. Das sollte verhindern, dass das schwere Gas sich in der Kanalisation ansammelt. Das Risiko wäre in dem Fall kaum noch abzuschätzen.

Hinweis auf defektes Ventil

Nach ersten Erkenntnissen der Techniker hatte ein defektes Magnetventil an dem unterirdischen Gastank zu dem Leck geführt.

Nachdem sie im Verlauf des Nachmittags diese undichte Stelle schließen konnten, hatte der Gasaustritt ein Ende.

Die auswärtigen Feuerwehren der Gefahrguteinheiten des Landkreises konnten im Laufe des Nachmittags wieder abziehen.

Explosionssichere Ventilatoren im Einsatz

Ganz gebannt war die Gefahr damit aber noch immer nicht. „Das Flüssiggas steht in dem Schacht“, berichtete Feuerwehrmann Hohmann. „Wir müssen warten, bis es sich verflüchtigt hat.“ Um das zu beschleunigen, kamen Ventilatoren zum Einsatz. Spezielle, explosionsgeschützte Geräte brachte der Gefahrgutzug aus Wittstock mit.

Die Bundesstraße blieb so lange gesperrt. Sie wurde erst am Abend wieder für den Verkehr freigegeben.

Von Matthias Anke

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