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Wusterhausen Kinder pflanzen Blumen mit dem neuen Bürgermeister
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15:54 06.11.2018
Grundschüler aus Wusterhausen pflanzen Blumenzwiebeln zusammen mit dem neuen Bürgermeister Philipp Schulz. Quelle: Sandra Bels
Wusterhausen

Es sind sieben verschiedene Sorten. Traubenhyazinthen und Krokusse gehören dazu. Alle in blau und weiß. Insgesamt 14 000 Stück. Sie alle sollen im Frühjahr einen blau-weißen Teppich bilden direkt vor dem ehemaligen Netto-Markt in Wusterhausen in der Borchertstraße.

Das Rasenstück wurde in sieben Bereiche unterteilt. Die Fünftklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule Wusterhausen kümmerten sich darum, dass die Frühblüher in die Erde kamen. Sie trafen sich am Dienstagmorgen mit Mitarbeitern des Bauhofes, Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf und dem neuen Wusterhausener Bürgermeister Philipp Schulz zum Zwiebeln stecken.

Bauhof hatte das Gelände vorbereitet

Die Bauhofmitarbeiter hatten das Gelände vorbereitet. Es wurde zehn Zentimeter tief ausgehoben und mit lockerer Erde aufgefüllt. „Damit das Stecken leichter fällt“, so Melanie Füllgraf. Die Kinder waren gut vorbereitet. Sie hatten kleine Schippen dabei. Begleite wurden sie von ihren WAT-Lehrerinnen Gudrun Borck und Karin Noetzel. Sie begleiteten schon im vergangenen Jahr eine solche Steckaktion. Damals fand sie am Volksgarten auf der Wiese statt. Dort gab es immer wieder Probleme mit parkenden Autos. Die waren wie weggepustet, als die schönen Blumen auf der Wiese standen. „Niemand traute sich mehr, mit dem Auto darauf zu fahren“, erinnert sich Melanie Füllgraf.

Pflanzaktion soll Tradition werden

Die Aktion kam damals so gut an, dass sie zur Tradition werden soll. Bei der Pflanzaktion in diesem Jahr geht es darum, den alten Dosseverlauf sichtbar zu machen. Deshalb wurden auch blaue und weiße Blumen gewählt. Die Dosse in Wusterhausen verlief einst über den heutigen Sportplatz, zwischen Haus I und II der Kita hindurch, an der Schule und am alten Nettomarkt vorbei. Melanie Füllgraf hatte Museumsleiterin Katharina Zimmermann mitgebracht, die den Kindern alte Karten zeigte, auf denen der Dossearm zu sehen ist. Auch Bilder einer alten Brücke waren dabei.

Kinder wünschen sich mehr Blumen in der Stadt

Mit der Aktion will die Stadtverwaltung einem Wunsch der Kinder gerecht werden, die innerhalb des Projektes „Schaffung eines Begegnungsortes“, dass in den Herbstferien seinen Auftakt hatte, nach mehr Blumen der Stadt gefragt hatten. Die Gemeindevertreter hatten angeregt, die alten Dossearme zu reaktivieren, waren sich aber darüber einig, dass der alte Zustand nicht wiederherstellbar ist. Deshalb kam die Idee auf, mit blauen und weißen Blumen, das Wasser wieder sichtbar zu machen.

Von Sandra Bels

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