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Wusterhausen Nackel im Wandel der Zeit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Nackel im Wandel der Zeit
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09:16 13.10.2018
Es gibt viele alte Ansichten von Nackel. Quelle: André Reichel
Nackel

Nicht nur die Städte, auch die Dörfer sind dem Wandel der Zeiten unterworfen. So hat sich auch das Antlitz von Nackel stetig verändert. Die Dorfkirche ist das mit Abstand älteste Gebäude im Ort. Die Ursprünge des Gotteshauses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Rein äußerlich hat sich an der sanierten Kirche nur wenig geändert, wie die alten Aufnahmen deutlich machen. Die Turmuhr von einst gibt es heute jedoch nicht mehr.

Das alte Gutshaus wurde 1906/07 abgerissen und durch das jetzige Gebäude ersetzt. Nach 1945 war es Kinderheim und es wurden dort auch Flüchtlinge einquartiert. Später zog die Dorfschule ein. Inzwischen ist das Haus privatisiert.

Die Zusammenstellung von historischen und aktuellen Aufnahmen aus Nackel zeigen, was sich im Dorf veränderte, oder auch seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat.

Gravierende Veränderungen hat auch so manches Bauernhaus erfahren und das nicht immer zum Vorteil. Die Fassaden der in den Gründerjahren nach 1871 entstandenen Häuser waren früher meist reich verziert. Heute sind die meisten davon schlicht und schmucklos und haben somit ihren ursprünglichen Charme verloren.

Das einstige Pfarrhaus neben der Feuerwehr gehört zu den ältesten Profanbauten im Dorf. Doch auch hier wurden im Laufe der Zeit Veränderungen vorgenommen. Zur Jahrhundertwende bekam das Haus einen Anbau und zu DDR-Zeiten wurden in weiten Teilen das Fachwerk entfernt und massiv aufgemauert.

Der Gasthof Brandt ist äußerlich noch erkennbar, wird nun jedoch als Wohnhaus genutzt.

Von André Reichel

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