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Wusterhausen Neue Ideenschmiede für Kinder und Jugendliche aus Wusterhausen
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00:22 19.04.2019
Zwei Treffen haben die "Raumpioniere" in Wusterhausen schon hinter sich gebracht – mit ersten Ergebnissen. Quelle: Gemeinde Wusterhausen
Wusterhausen

Das Projekt „Raumpioniere“ in Wusterhausen nimmt Gestalt an. Nach dem Auftakttreffen Ende März, zu dem alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren aus Wusterhausen eingeladen waren, folgte kürzlich der zweite Workshop. Erste Ergebnisse zeichnen sich ab.

Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt

Im Veranstaltungsraum „Alter Laden“ des Wegemuseums am Marktplatz geht es beim Projekt „Raumpioniere“ darum, gemeinsam etwas zu erreichen, Wünschen, Ideen und Plänen Leben einzuhauchen. Gemeint sind zum Beispiel bessere Clubräume, mehr Platz für Sport und Spiel, modernere Technik, mehr Freizeitangebote, Filme selber drehen, Webseiten und, und, und. „Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt“, hieß es vorab seitens der Veranstalter.

Die „Raumpioniere“ sind ein Projekt der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg. Gefördert wird es vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. Dass sich die Gemeinde an diesem Projekt beteiligen soll, entschieden vorigen November die Mitglieder des Wusterhausener Haupt- und Finanzausschusses.

So einiges konzentriert sich bereits auf den Jugendclub

„Nachdem beim ersten Treffen das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand, wurden dieses Mal erste Ideen besprochen“, berichtet Wusterhausens Bürgermeister Philipp Schulz: „Es gilt ja, bis zum Ende des Jahres ein Projekt zu realisieren. Was das sein wird, entscheiden die Kinder und Jugendlichen. Es konzentriert sich aber schon jetzt so einiges auf den Jugendclub.“

Beim Auftakt stellten sich neben Pia Wehner als Geschäftsführerin der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg und Leiterin des Raumpioniere-Projekts auch Anna Behrend und Till Troll vor. Beide werden die Kinder und Jugendlichen in ihrer Ideenfindung und Umsetzungsphase begleiten.

Statt 5. April steht nun der 10. Mai als Datum für das nächste Treffen fest. Hier: Pia Wehner, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg und Leiterin des Raumpioniere-Projekts (l.). Anna Behrend (r.) und Till Troll werden die Kinder und Jugendlichen in ihrer Ideenfindung und Umsetzungsphase begleiten. Quelle: Gemeinde Wusterhausen

Kamen zum Start sechs junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren zusammen, um auch schon erste Ideen auszutauschen, ging es beim zweiten Treffen nun unter anderem um Orte, die den Kindern und Jugendlichen in ihrem Alltag wichtig sind.

Die Schule als zweitwichtigster Ort

Genannt wurden ganz individuelle Orte wie etwa das Seestadion, die Skaterbahn und die Bushaltestelle in Gartow, aber eben auch einfach das Zuhause oder das Internet. Ganz klar an erster Stelle steht für die Mehrzahl der Teilnehmer aber eben der Jugendclub, gefolgt von der Lindgren-Grundschule.

Nächstes Treffen am 10. Mai

Seitens der Wusterhausener Verwaltung ist der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Gottschalk derzeit Ansprechpartner für das Projekt im Rathaus.

Interessierte Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde können jederzeit in die Gruppe einsteigen. Das nächste Treffen beginnt am Freitag, 10. Mai, um 16 Uhr in der Galerie „Alter Laden“, Am Markt 3.

Von Matthias Anke

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