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Wusterhausen 60 Tonnen neuer Sand für das Strandbad
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen 60 Tonnen neuer Sand für das Strandbad
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00:23 18.04.2019
Ohne Handarbeit geht’s nicht. Peter Langer, Justin Marten und Petra Höger planierten ein, was die „Molle" am Traktor hergab. Quelle: Frauke Borchardt
Wusterhausen

Das Strandbad in Wusterhausen hatte Besuch vom Sandmann. Der kippte da, wo ansonsten Autos parken dürfen, knapp 60 Tonnen Spielsand ab. Herangeholt aus Scharfenberg bei Wittstock.

Den Sand ans Ufer des Klempowsee zu befördern, war am Montag Sache von Daniel Hübner. Der Hausmeister der kommunalen Kindertagesstätte „Regenbogen“ chauffierte dafür einen Trecker des Bauhofs der Gemeinde mit vorgesetzter „Molle“.

Daniel Hübner holt die nächste Fuhre Sand von der Straße am Strandbad ab. Quelle: Frauke Borchardt

Jede herangekarrte Fuhre kam gleich unter die Harke. Die bewährte Mini-Mannschaft des Bades mit Petra Höger und Peter Langer machte die Ladungen breit. Dustin Marten, für eine Woche dritter Mann der Crew, unterstützte sie dabei.

Der Strand wird immer weniger

Die Sand-Aktion ist Teil der Vorbereitung auf die neue Badesaison. Sie beginnt in Wusterhausen am 11. Mai. Zuletzt gab es vor fünf Jahren einen Nachschlag für den Uferbereich. „Unser Strand wird im Lauf der Zeit immer weniger.“ Petra Höger, seit zwölf Sommern im Dienst am See, wundert sich darüber schon lange nicht mehr. „So manches Körnchen nimmt der Wind mit, das meiste aber tragen wohl unsere Gäste ins Wasser hinein.“

Eintrittspreise bleiben stabil

Bei der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses informierte Julia Tscharntke, zuständige Mitarbeiterin im Rathaus, die Gemeindevertreter über die Saisonvorbereitungen. Demnach bleibt es auch in diesem Jahr bei den Eintrittspreisen von 2018. Die Rutsche ist einsatzbereit, Arbeiten an den Fugen stehen aber noch aus.

Die Versorgung in der Saison übernimmt wieder die Fleischerei Ribbe. Ein weiterer Interessent hat seine Bewerbung zurück gezogen.

Drei Beach-Partys soll es im Sommer im Strandbad geben.

Der Großteil der aktuellen Arbeiten soll in dieser Woche erledigt sein, denn Petra Höger und Peter Langer öffnen den Bootsverleih bereits zu Ostern. Wassertreter und Ruderkähne müssen bis dahin noch vom letzten Winterdreck befreit sein.

Eine andere Baustelle ist auch noch zu eröffnen. Der Steg aus Holzbohlen ist so marode, dass er zu einem Teil in diesem Sommer gar nicht betreten werden soll. Für den Rest ist der Austausch schadhaften Belages vorgesehen. Das erledigen die Männer vom Bauhof. Rund 140 Hölzer liegen aufgestapelt bereit.

Von Wolfgang Hörmann

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