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Wusterhausen Pläne für einen Solarpark vorgestellt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Pläne für einen Solarpark vorgestellt
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09:41 28.01.2019
Ein Solarpark soll bei Wusterhausen entstehen. Quelle: Peter Geisler (Symbolfoto)
Bantikow

In diesem Sommer werden es zwei Jahre, dass die PVA Bantikow – ein landwirtschaftliches Unternehmen der Lindhorst-Gruppe – 13 Hektar betrieblicher Fläche zwischen Bantikow und Brunn für eine Photovoltaikanlage frei gaben. Angenehmer Nutzeffekt: Im Zuge der Installation verschwanden etliche marode Ställe.

Projektträger der Maßnahme war eine Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Als diese später aus dem Nutzungsvertrag ausschied, übernahm ein Unternehmen aus der Eifel mit allen Rechten und Pflichten ihren Platz. Die PVA verpachtete damals 13 Hektar für die Dauer von 20 Jahren.

Noch geben die Module keinen Strom ab

„Die Pacht ist geflossen. Wir sind jetzt nur noch Beobachter der weiteren Entwicklung“, sagt PVA-Geschäftsführer Norbert Koll. Denn die ist noch längst nicht abgeschlossen, auch zum Leidwesen von Koll. Dass die 26 500 Module bisher nur die Fläche ausfüllen, ohne auch nur eine Stunde zur Sonnenernte beigetragen zu haben, kann das Bantikower Unternehmen nicht beeinflussen, wirft aber immer wieder Fragen auf, die der Chef beantworten muss.

Anders verhält es sich mit dem, was gegenwärtig mit den firmeneigenen Gebäuden auf dem Betriebsgelände am Feldweg geschieht. Größtenteils eingerüstet, erhalten sie durchweg neue Dächer. Alles, was dabei an Wellasbest anfällt, wird zu Sondermüll. Außerdem werden die Dachflächen ertüchtigt, Sonnenkollektoren aufzunehmen.

Auch Flächen bei Kampehl und Dessow kommen in Betracht

Dass der Betrieb in Sachen erneuerbare Energien auch wieder in größeren Dimensionen denkt, zeigte die jüngste Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses der Gemeindevertretung Wusterhausen. Dort stellte Martina Vogel, im Rathaus zuständig für Planung und Entwicklung, ein Projekt der in Aachen ansässigen Trianel-Gesellschaft vor.

Dafür schafft der Agrarbetrieb von hier mit Teilen von eigenen ­Nutzflächen, die an Bahndämme grenzen, erst die Voraussetzungen. Aktuell geht es zunächst um einen Standort südlich von ­Wusterhausen. Perspektivisch vorgesehen sind ferner Flächen westlich von Kampehl beziehungsweise westlich von ­Dessow.

Ausschreibung für Oktober geplant

Die Ausschussmitglieder nahmen die Pläne zur Kenntnis. ­Folgen soll in naher Zukunft die Aufstellung eines vorhaben­bezogenen Bebauungsplanes für den „Solarpark Wusterhausen“. Im Oktober ist die Teilnahme an einer Ausschreibung nach dem EEG-Gesetz (Erneuerbare ­Energien-Gesetz) vorgesehen, für das im vierten Quartal 2019 wird die Baugenehmigung ­angestrebt.

Von Wolfgang Hörmann

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