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Wusterhausen Der Nordwesten räumt zwei Sonderpreise ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Der Nordwesten räumt zwei Sonderpreise ab
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00:24 16.09.2018
Die Landesjury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft" beim Besuch in Barsikow. Quelle: Matthias Anke
Barsikow/Berge

Die beiden Teilnehmer aus den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz Ruppin am diesjährigen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, Berge und Barsikow, wurden mit Sonderpreisen gewürdigt. Insgesamt wurden am Donnerstagnachmittag vier solcher mit je 1000 Euro dotierten Preise vergeben.

Nach den drei Erstplatzierten Dissen (10 000 Euro, Spree-Neiße), Garlitz (5000 Euro, Havelland) und Neutrebbin (3000 Euro, Märkisch Oderland) gab es für das Wusterhausener Dorf Barsikow den „Sonderpreis für den herausragenden Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Wandels“.

Barsikower für Bemühungen im digitalen Bereich gewürdigt

Ausgezeichnet in Sauen (Oder-Spree), dem Landessiegerdorf von 2015 und anschließenden Bundessieger 2016, hieß es über Barsikow: „Die 185 Barsikower stellen sich aktiv den Herausforderungen des digitalen Wandels und erarbeiten gegenwärtig eine IT-Strategie für ihren Ort, die vor allem die älteren Mitbürger aktiv einschließt.“

Vorbildlicher Einsatz für soziale Infrastruktur in Berge

Berge erhielt den „Sonderpreis für vorbildlichen Einsatz zum Erhalt der sozialen Infrastruktur“. Es hieß, „für seine Größe (412 Einwohner) und Lage verfügt Berge über eine ungewöhnlich reiche Infrastruktur, unter anderem eine Grundschule mit eigener Schwimmhalle, Kindergarten, Einkaufszentrum, Allgemeinmediziner, deren Erhalt auf eine Gemeinschaftsleistung verschiedener Akteure sowohl des Haupt- als auch des Ehrenamtes zurückzuführen ist“.

Ein Dorfarchiv und neue Pflanzen für die Festwiese

Was man in den Orten jeweils mit dem Preisgeld anstellt, wird sich zeigen. Für Barsikow gibt es jedenfalls so einige Möglichkeiten.

Unter anderen war Anna Funke als Vorsitzende des Barsikower Dorfvereins neben Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank zur Preisverleihung mitgereist. „Wir sind mit vielen Projekten schwanger“, erklärte sie via Telefon: „Da wäre der Aufbau und die Erweiterung eines Archivs zur Geschichte des Dorfes“, sagte Anna Funke. „Und wir haben weitere Pläne für die Festwiese. Ökologische Vorhaben sind das. Es sind Pflanzungen vorgesehen.“

Von Matthias Anke

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