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Wusterhausen Kandidatensuche fürs Bürgermeisteramt
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11:21 27.06.2018
Derzeit wird das Rathaus in Wusterhausen saniert. Quelle: André Reichel
Wusterhausen

Knapp vier Wochen noch, dann sollten sich Bewerberinnen oder Bewerber für das Amt des Wusterhausener Bürgermeisters gefunden haben. Bis zum 26. Juli, 12 Uhr, sind die Wahlvorschläge einzureichen. Wer Bürgermeister Roman Blank am 30. September herausfordern will, muss die Absicht bei Wahlleiter Jürgen Gottschalk schriftlich anmelden und doppelt so viele Unterstützerunterschriften beibringen, wie die Gemeindevertretung Mitglieder hat – also wenigstens 36.

Gemeindekämmerer zog seinen Wahlvorschlag zurück

Für den Amtsinhaber selbst gilt das nicht. Er will für die SPD antreten, die ihn dafür nominieren soll. Das steht bisher noch aus. Als ernst zu nehmender Herausforderer von Roman Blank galt bis zum 5. Juni Gemeindekämmerer Tobias Kaminski. Der aber zog an diesem Tag seinen Wahlvorschlag zurück und brachte damit jene, die auf ihn gesetzt hatten – die Fraktionen Wählergemeinschaft Ländlicher Raum mit Bürgerbündnis sowie Die Linke – in arge Verlegenheit.

Seit Kaminskis Entscheidung aus „persönlichen Gründen“ öffentlich bekannt geworden ist, suchen die Fraktionäre nach ihrer zweitbesten Lösung – bisher allerdings vergeblich. Für sie ist das auch deshalb besonders bitter, weil just am Tag des Rückzugs ihres Favoriten Gemeindevertreter Torsten Stürmer (AfD) seinen Hut in den Ring warf. Der Kfz-Meister steht mittlerweile allerdings nicht alleine da.

Ehemaliger Bauhofleiter will kandidieren

Seit kurzem sammelt ein anderer Wusterhausener Unterschriften, die ihm eine Kandidatur ermöglichen sollen. Es ist Roland Schütze, ­Jahrgang 1960, Verwaltungsfachangestellter. Schütze dürfte aus früheren Zeiten die Abläufe im Rathaus kennen. Er war lange Jahre als Leiter des Bauhofs tätig, schied aber schon vor längerer Zeit aus dem aktiven Erwerbsleben aus. „Sein Arbeitsverhältnis ruht“, sagt Wahlleiter Jürgen Gottschalk.

Ob bei ihm in den nächsten ­Wochen weitere Wahlvorschläge eingehen, ist abzuwarten, könnte aber durch eine Initiative befördert werden. „Dass bei uns am 30. September ein neuer Bürgermeister ­gewählt werden soll, ist ortsüblich bekannt gemacht worden, also ­mittels Aushängen in den Schaukästen. Das ist legitim, erreicht aber viel zu wenig Leute“, findet Astrid Hohmann. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Mitglied in der Wählergemeinschaft Ländlicher Raum, wünscht sich, dass auf die Möglichkeit der Wählbarkeit wenigstens in regional erscheinenden Zeitungen hingewiesen wird.

Gemeindevertretung tagt am 3. Juli

„Es geht nicht um eine Ausschreibung. Die sieht die brandenburgische Kommunalwahlverordnung in diesem Fall ja nicht vor. Aber eine offizielle Information in der Presse fände ich hilfreich“, so Astrid Hohmann.

Ob es dazu kommt, darüber entscheidet die Gemeindevertretung am 3. Juli bei ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Ein entsprechender Antrag steht auf der Tagesordnung.

Von Wolfgang Hörmann

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