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Wusterhausen Weltenbummler bald am Untersee zu Gast
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Weltenbummler bald am Untersee zu Gast
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17:19 13.02.2019
Mario Goldstein am ehemaligen Grenzverlauf. Heute als das „grüne Band“ ist dies ein riesiger Naturschutzkorridor. Quelle: Veranstalter
Bantikow

Es ist noch nicht allzu lange her, da paddelte der Weltreisende Mario Goldstein aus dem vogtländischen Plauen die Elbe entlang, und zwar dort, wo sie einst Deutschland teilte. Es war vorigen Sommer, als er samt seiner weißen Schäferhündin „Sunny“ dabei auch Station am Lütkenwischer Fähranleger machte.

„Ich bin hier im Auftrag der Stiftung Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt entlang des ,Grünen Bandes’ unterwegs“ , erklärte der ehemalige DDR-Flüchtling seinerzeit der MAZ-Reporterin: „Was mich am meisten fasziniert, sind einerseits die Geschichten, die ich über die vielen Vögel und Tiere höre. Hier sitzt wirklich an jeder Ecke ein Lebewesen. Andererseits bin ich davon begeistert, denn da gibt es die vielen Kolonnenwege und Niemandslandstreifen – wie sich die Natur ihren Lebensraum wieder zurückholt.“

Bei seinem Halt am Lütkenwischer Fähranleger im vorigen Sommer wurde der Abenteurer und Weltreisende Mario Goldstein von Heike Ellner, Chefin der Biosphärenreservatsverwaltung Rühstädt, sowie Meike Kleinwächter (v. l. n. r.) vom Auenökölogischen Zentrum Lenzen begrüßt. Quelle: Kerstin Beck

Ausführlich wird Goldstein darüber nun am Sonntag, 17. März, in der Bantikower „Villa Me(e)hr“ berichten, und zwar in zwei Vorträgen um 11 und 15 Uhr. Schon mehrfach war Goldstein dort Gast. Sein Bantikower Freund Ralf Kaiser holte ihn Anfang 2015 für einen ersten Reisebericht ins Dorf.

Für die Wanderung entlang des Grenzverlaufs einst in Kyritz trainiert

Immer war er bei seinen Touren auf andere Weise unterwegs: Auf dem Meer reiste er jahrelang im Segelboot. Mit einem Floß durchquerte er Kanada und Alaska. Ein anderes Abenteuer war die Fahrt in einem von der Polizei ausrangierten Wasserwerfer bis zum Dalai Lama.

Im Sommer 2016 trainierte Goldstein dann von Bantikow aus für sein neues Abenteuer, wanderte dafür zu Fuß rund um die Kyritzer Seenkette. Das eigentliche Ziel war später die ehemalige innerdeutsche Grenze. In mehreren Etappen erwanderte Goldstein sie.

Auf der Elbe hatte ihn 2018 dann auch der Bantikower Ralf Kaiser begleitet. Am Ende der insgesamt fast 1400 Kilometer steht nun der Vortrag mit dem Titel „Das grüne Band. Vom Todesstreifen zur Lebenslinie.“

Karteninfos und -bestellungen unter 033979/517540.

Von Matthias Anke

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