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Wusterhausen Stadt plant ein Dinner ganz in Weiß
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14:18 10.02.2019
Eine Idee auch für Wusterhausen? „Dinner in Weiß“ gibt es mittlerweile vielerorts, so wie hier im Schlosspark Oranienburg. Quelle: Enrico Kugler
Wusterhausen

Wo sind unsere Jubilare? Wusterhausen will es wissen. Und das Festkomitee der Stadt greift deshalb eine Idee auf, die in den vergangenen Jahrzehnten schon europaweit Menschen zusammenführt hat. Die Rede ist von einer Party in Weiß oder – dem französischen Ursprung entsprechend – einem „Diner en blanc“.

In seinem Mittelpunkt stehen „runde“ Geburtstage von Privatpersonen, Vereinen oder andere feierwürdige Anlässe, die in großer Runde unter freiem Himmel stimmungsvoll begangen werden. Willkommen sind dazu Verwandte, Bekannte oder Geschäftspartner.

Aufruf beim Neujahrsempfang

Beim Wusterhausener Neujahrsempfang von Gewerbegemeinschaft und Gemeinde am 1. Februar überraschte Jaqueline Salih, Vorsitzende des Festkomitees, die versammelte Gemeinschaft aus Ehrenamtlern, Vertretern von Firmen, Einrichtungen und Gästen mit dieser Idee. Ihr Aufruf: „Lasst uns auch in der Stadt an der Dosse eine solche Tradition begründen.“

Angesprochen fühlen dürfen sich Jubilare aus allen 22 Ortsteilen. Ob es später zu Wiederholungen kommt oder bei einem einzigen Versuch bleibt, wird sich nach dem 11. August zeigen. An jenem Sonntag steigt die Premiere. Sie gilt Neugeborenen ebenso, wie allen, die altersmäßig in Zehnerschritten folgen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die Ankündigung in „Ribbes Partyhaus“ war die erste öffentliche Werbung für das „Dinner in Weiß“.

Massenpicknick weiß gekleideter Menschen

Was verbirgt sich dahinter? Es ist ein Massenpicknick weiß gekleideter Menschen an einem prominenten städtischen Ort, im konkreten Fall dem Marktplatz von Wusterhausen. Er wird zum Festplatz und ist gleichzeitig Start und Ziel der Jubilare-Parade.

Während dieser erste Teil der Veranstaltung mit dem Empfang durch den Bürgermeister endet und weitestgehend den Geburtstagskindern vorbehalten ist, besteht im zweiten Teil die Möglichkeit, den kleinen Kreis der Familie um Freunde und Bekannte zu erweitern. So wird der öffentliche Raum zum „Esszimmer im Freien“ umfunktioniert.

Tische, Stühle, Speisen und Getränke werden mitgebracht

Mitgebrachte Tische und Stühle bilden dafür eine lange Tafel. Alle Teilnehmer haben Speisen und Getränke im Gepäck, Tischdecken selbstverständlich auch.

„Jeder von Ihnen kann das unterstützen“, rief Jaqueline Salih beim Jahresempfang in den Saal, an das Gemeinschaftsgefühl ihrer Mitbürger appellierend.

Gegenüber der MAZ wurde sie jetzt konkreter: „Der Umzug durch die Stadt beginnt am Marktplatz. Den Anfang machen die Kinderwagen, also die ‚Nuller’-Generation.“ Der Schnuller-Spitze folgen die Zehnjährigen, dann die Zwanziger, Dreißiger und so weiter. „Während die Hauptpersonen unterwegs sind, bereiten ihre Freunde oder Familien das Picknick vor. Sind alle vereint, kann das gemeinsame Speisen beginnen“, heißt es im Konzept von „Dinner in Weiß“.

Von Wolfgang Hörmann

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