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Wusterhausener Buddelwurst wird Laga-Salami

Fleischerei kreiert „Wittstocker Dreieck“ Wusterhausener Buddelwurst wird Laga-Salami

Die offizielle Wurst für die Landesgartenschau 2019 in Wittstock heißt „Wittstocker Dreieck“. Kreiert wurde die Salami mit Senfkörnern und einem Fläschchen Kräuterlikör drin von der Fleischerei Ribbe in Wusterhausen, ursprünglich als Buddelwurst. Bei der Grünen Woche in Berlin wurde die Laga-Wurst erstmals vorgestellt.

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Jörg Ribbe (l.) bei der Grünen Woche.

Quelle: Privat

Wusterhausen. Sie heißt „Wittstocker Dreieck“ und kommt aus Wusterhausen von der Fleischerei Ribbe. Die offizielle Wurst für die Landesgartenschau 2019 (Laga) in Wittstock wurde bei der Grünen Woche in Berlin auf der Bühne in der Brandenburghalle jetzt offiziell vorgestellt, als Prenzlau den Staffelstab an Wittstock übergab. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sie schon probiert.

Das Wittstocker Dreieck

Das Wittstocker Dreieck.

Quelle: Sandra Bels

Die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG), deren Gesellschafter der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, die Städte Neuruppin, Wittstock und Kyritz und die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin sind, war an Fleischereiinhaber Jörg Ribbe herangetreten mit dem Wunsch, eine Wurst für die Laga zu kreieren. „Vorstellungen gab es zunächst keine konkreten seitens der REG“, so Jörg Ribbe. Dann sollte es eine Art Wiener mit Kräutern werden, fügt er an.

Er hat dann vorgeschlagen, Ribbes Buddelwurst – eine Salami mit einer kleinen Flasche Kräuterschnaps – zur Laga-Wurst zu erklären. Ein Logo wurde entwickelt. Es ist ein grünes Dreieck mit dem Laga-Logo. „Der Geist, der in ihr wohnt, dich sicher auch zur Laga führt“, steht als Werbespruch auf dem Etikett. Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann ist begeistert, besonders darüber, „dass die Spitze des Etiketts das Wappen der Stadt Wittstock ziert.“ Das hat er Jörg Ribbe erzählt. In welchem Umfang das „Wittstocker Dreieck“ produziert werden soll, dass muss jedoch noch geklärt werden. „Ich träume davon, dass sie jedem Laga-Besucher beim Kauf einer Eintrittskarte mitgegeben wird“, sagt Jörg Ribbe, weiß aber auch, dass das wohl ein Traum bleiben wird.

Bei ihm hieß die Salami bisher „Buddelwurst“ und ist kein Dauerartikel im Sortiment. Ein befreundeter Händler aus Mecklenburg-Vorpommern verkaufte sie in großen Mengen dort auf Märkten und hat sogar ein Gedicht über die Wurst geschrieben. „Leider lebt er nicht mehr“, bedauert Jörg Ribbe. Im normalen Verkauf sei die Wurst nicht so gefragt. „Sie ist eben etwas Besonderes“, so der Fleischermeister. Er übernahm das Geschäft im vergangenen Jahr von seinem Vater Klaus und leitet nun den Familienbetrieb in der 5. Generation. Gegründet wurde er 1874 von Hermann Ribbe. Vater Klaus war vom 1. Mai 1988 an bis zum 30. Juni 2015 Chef der Fleischerei.

Von Sandra Bels

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