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Wusterhausener Kulturverein ist 15

Geburtstagsparty gefeiert Wusterhausener Kulturverein ist 15

Mehr als ein Drittel der gut 60 Mitglieder des Kulturvereins Wusterhausen erinnerte sich am Mittwochabend im Gründungslokal, wie die Vereinsarbeit am 26. April 2000 angefangen hatte und was inzwischen alles erreicht wurde. Es ging zu wie auf einer Familienfeier.

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Langjährige Vereinsmitglieder sind Eckhard Dürr, Hartmut Schlüter und Maria Fuchs (v.l.).

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Die Gaststätte „Zur Melodie“ in Wusterhausen beherbergte am Mittwochabend eine illustre Runde. Die hatte einen Geburtstag nachzufeiern. Bereits im Frühjahr hatte sich die Gründung des Wusterhausener Kulturvereins zum 15. Mal gejährt.

Mehr als ein Drittel der gut 60 Mitglieder erinnerte sich nun im Gründungslokal, wie es am 26. April 2000 angefangen hatte. Es ging zu wie auf einer Familienfeier. Und was macht man gewöhnlich, wenn sich Freunde und gute Bekannte sehen? Man schnackt über dies und über das, hört sich vielleicht ein bisschen Musik an und irgendwann werden die Antworten auf das „Weißt du noch ...?“ mit Hilfe von dicken Fotoalben illustriert.

Genau so darf man sich den Abend in der „Melodie“ vorstellen. Vereinsvorsitzende Bärbel Hartwig erhob das Glas auf vergangene gute Jahre und auf die Frauen und Männer der ersten Stunden. Von den zwölf Gründungsmitgliedern saßen mit Astrid Peschel und Christiane ­Schael nur zwei mit in der Runde. „Melodie“-Chef Axel Wisotzki, damals auch dabei, hatte in seiner Wirtschaft zu tun. Er dürfte aber die Lieder gehört haben, die Kantor Christoph Sosnick dem mäßig gestimmten Klavier entlockte, und den Beifall.

Altes Fachwerkhaus steht im Fokus einer Chronik

Die langjährige Vereinsvorsitzende Christiane Schael ließ gemeinsam mit Helmut Klohs auf einer großen Leinwand die Vergangenheit Revue passieren – zu allererst mit der Gründungsurkunde. Darauf finden sich auch die Namenszüge von Gerhard Fenske und Karl-Ernst Selke. Die beiden inzwischen verstorbenen Vereinsmitglieder hatten sich um die Kultur in der Dosse­stadt verdient gemacht. So schrieben sie an der im Jahr 2008 erschienenen jüngsten Stadtchronik mit. Gerhard Fenske hat in ungezählten Zeitungsartikeln die Geschichte von Wusterhausen beleuchtet.

Mehrfach stand dabei das Fachwerkhaus Am Markt 3 im Fokus. Bis 1998 gab es dort noch einen Spielwarenladen, wohnten Mieter im Obergeschoss. Danach schien die Zukunft des Hauses ungewiss. Es war vor allem der Kulturverein, der dies zu verhindern wusste – mit Christiane Schael an der Spitze. Sie plauderte am Mittwoch aus dem Nähkästchen: wie hoch die bürokratischen Hürden standen, wie schwierig es war, zunächst Gleichgesinnte in der Landespolitik zu finden, die das sogenannte „Herbst’sche Haus“ erhalten wollten. Ohne die Leistungen der kommunalen Verwaltungschefs und Mandatsträger schmälern zu wollen – die Zahnärztin war der Motor beim Umbau des stadtprägenden Gebäudes zu einem kulturellen Zentrum mit Wegemuseum, Altem Laden, Bibliothek.

Und sie hat lange einem Verein vorgestanden, dessen Mitglieder die Kulturszene und das Herbst’sche Haus mit zahlreichen Ausstellungen, Exkursionen, Konzerten, Stadtführungen, Osterspaziergängen, Lesungen beleben.

Bärbel Hartwig brachte am Mittwochabend natürlich auch das Jahresfinale ins Gespräch. Es wird der Nikolausmarkt sein, zu dessen Beginn im Alten Laden die letzte Ausstellung dieses Jahres öffnet. Schüler aus Neustadt zeigen die besten ihrer Arbeiten. Und dann dauert es schon nicht mehr lange und das Jubiläumsjahr des Vereins ist zu Ende. Erinnerungen an eine schöne Geburtstagsfeier bleiben.

Von Wolfgang Hörmann

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