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Wusterhausener Sommerfest gerettet

Neuer Veranstalter Wusterhausener Sommerfest gerettet

Am Freitagabend beginnt das Sommerfest in Wusterhausen. Es hat in der Region mittlerweile Tradition, doch in diesem Jahr wäre es beinahe ins Wasser gefallen. Ein neuer Veranstalter konnte es kurzfristig retten.

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Beim Sommerfest ist vieles Tradition geworden. Was davon bleibt, wird sich zeigen.

Quelle: Reichel

Wusterhausen. Mit dem traditionellen Brezelumzug beginnt Freitagabend das Wusterhausener Sommerfest 2015. Dass es stattfinden kann, ist Karsten Probst von der Friesacker Firma „Da geht die Post ab“ zu verdanken, der es gemeinsam mit der Gemeinde am Klempowseeufer veranstaltet. Das Unternehmen ist bekannt, weil es auch die Friesacker Disko „Crazy“ sowie den Walslebener „Nightstar“ betreibt.

Vor wenigen Wochen jedoch war an Probst noch gar nicht zu denken. Da steckte noch der langjährige Veranstalter Steffen Schultz aus Wutike mitten in der Organisation. Aber der sprang kurzfristig ab. Schultz und die Gemeinde hatten sich wegen der Fest-Finanzierung überworfen. „Er wollte, dass das Budget erhöht wird, doch das hatten wir vor zwei Jahren schon einmal. Nun war das Ende der Fahnenstange erreicht“, bestätigt Bürgermeister Roman Blank.

DJ Steffen selbst erklärt, dass es um die Finanzierung von zusätzlichen Kosten ging. Das Sommerfest sollte nach acht Jahren frischen Wind erhalten, ein Radiosender ins Boot geholt werden. Doch dann habe die Gemeinde einen Rückzieher gemacht. „Sie muss wissen, was sie will und was sie sich das kosten lässt“, sagt er als bisheriger „Dienstleister im Auftrag von Stadt und Gewerbeverein“. Er allein könne die bis dato geplanten Mehrausgaben nicht auffangen. „Schade, es tut uns ja auch leid.“ Mit „uns“ meint Schultz auch Jörg Ribbe von der örtlichen Fleischerei, der stets mit von der Partie war. Nun also müssten die Wusterhausener eben ohne Livemusik und Feuerwerk auskommen und erstmals Eintritt bei den Abendveranstaltungen zahlen.

Karsten Probst indes sagt: „Der Eintritt garantiert allen Gästen mehr Sicherheit auf dem Fest.“ So gebe es den Vorteil, einen Eingang zu haben statt ein offenes und damit weniger überschaubares Gelände. Dass aber auch Probst’s Konzepte Erfolg haben können, beweisen Referenzen wie etwa sämtliche Beachpartys in der Region, der Kyritzer „Tanz unter der Eiche“ oder das Dorffest Holzhausen.

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