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Wusterhausener und Flüchtlinge an Kaffeetafel

Erstes „Begegnungscafé“ Wusterhausener und Flüchtlinge an Kaffeetafel

Zum ersten Male hatte das Wusterhausener Flüchtlingsheim zum „Begegnungscafé“ eingeladen. Es sollte Einheimischen und Asylbewerbern eine Gelegenheit bieten, einander kennenzulernen. Dass es dazu auf beiden Seiten den Willen gibt, wurde am Dienstag offensichtlich.

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An den langen Tafeln kam es zu angeregten Gesprächen.

Quelle: Beckmann

Wusterhausen. Der Saal des ehemaligen Wusterhausener Mutter-Kind-Kurheims war am Dienstagnachmittag brechend voll. Lange Tafeln, Kaffee, Kuchen, Stimmengewirr. Die Atmosphäre erinnerte an eine große Familienfeier.

Zum ersten Mal hatte das Flüchtlingsheim zum „Begegnungscafé“ eingeladen. Das sollte Einheimischen und Asylbewerbern eine Gelegenheit bieten, einander kennenzulernen. Dass es dazu auf beiden Seiten den Willen gibt, wurde am Dienstag offensichtlich. 30 bis 40 Wusterhausener und weitere Gäste unter anderem aus Kyritz kamen mit den Heimbewohnern trotz aller sprachlichen Hürden ins Gespräch. Viel selbst gebackener ­Kuchen wurde probiert. Man tauschte Lebensgeschichten aus.

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen gekommen sind“, sagte die Leiterin des Heimes, Ina Gohlke, auf Anfrage. „Auch unsere Bewohner nehmen das sehr gut an. Das ist für sie ja mal eine schöne Abwechslung vom Alltag.“ Ina Gohlke kündigt an: „Wir wollen das jetzt öfter machen.“

Auch Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank zeigte sich zufrieden. Er war selbst bei der Veranstaltung dabei. „Ich bin überrascht und freue mich, dass das so gut funktioniert. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren.“

Das Wusterhausener Übergangswohnheim für Asylbewerber beherbergt aktuell 109 Menschen aller Altersgruppen und ist damit voll belegt.

Von Alexander Beckmann

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