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Wustrau: Mehr Geld fürs Seefestival

Zuschuss vom Ministerium Wustrau: Mehr Geld fürs Seefestival

Das Brandenburgische Ministerium für Ländliche Entwicklung fördert das diesjährige Seefestival in Wustrau mit 10 200 Euro. Das teilte die Pressestelle am Mittwoch mit. Weitere Fördermittel hat bislang nur der Kreis fest zugesagt. Die Gemeinde Fehrbellin und auch das Kulturministerium des Landes prüfen derzeit noch die laufende Anträge. Das Geld wird dringend gebraucht.

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Die Kulisse der Seebühne im Sommer 2013.

Quelle: Henry Mundt

Wustrau. Die Veranstalter des Seefestivals Wustrau erhalten für die diesjährige Saison eine Förderung in Höhe von rund 10 200 Euro von Brandenburgs Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Das teilte die Pressestelle am Mittwoch mit. Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) begründete den Zuschuss damit, dass das Festival nicht nur seit vielen Jahren fester Bestandteil des Kulturlebens im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist, sondern auch Besucher in die umliegenden Hotels und Restaurants locke.

Mitte Februar hatte der Kreis dem Festival bereits 6500 Euro aus dem Kulturfördertopf zugesagt. Beantragt worden war mit 17 500 Euro allerdings viel mehr. Festivalleiter Marten Sand beziffert die Gesamtkosten in diesem Jahr auf 84 000 Euro. Im vergangenen Jahr lockte das Freilichtheater aus Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel 2000 Gäste nach Wustrau. Das Seefestival zeigt die Veranstaltungen auf dem Gelände der Deutschen Richterakademie vor der Naturkulisse des Ruppiner Sees und des Herrenhauses. Von dem Geld wollen die Festivalmacher eigene Podeste kaufen, die sie bislang teuer mieten mussten. Dies könnte sich positiv auf die gesamten Produktionskosten auswirken und die Ticketpreise künftig niedrig halten, so Ministeriumssprecher Jens- Uwe Schade in der Mitteilung. Trotz Sponsoren und Kulturförderung komme der Verein immer wieder an seine Grenzen. Deshalb unterstützt eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer das Seefestival, das jährlich im Juni und August stattfindet. Festivalchef Marten Sand will in diesem Jahr „Spatz und Engel“, ein Schauspiel mit Musik über die Freundschaft von Marlene Dietrich und Edith Piaf, inszenieren. Zum ersten Mal bundesweit aufgeführt wird das Stück am 29. Juli um 20.30 Uhr auf der Bühne am Ruppiner See.

Kulturministerium wartet auf den Antrag des Kreises

Weitere Fördermittel könnten vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur kommen. 20 000 Euro stünden aus der Spielstättenförderung für den Theatersommer Netzeband und das Seefestival zur Verfügung. Was noch fehlt, ist der Antrag des Kreises. „Wie das Geld auf die beiden Projekte aufgeteilt wird, entscheidet sich in den Verhandlungen“, sagte Stephan Breiding, Sprecher des Kulturministeriums in Potsdam. Zusätzlich wurden 18 000 Euro für ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Seefestival und dem Stadttheater Neue Bühne Senftenberg beantragt. Das Ministerium prüft diesen Antrag derzeit.

Wie viel Geld die Gemeinde Fehrbellin beisteuern wird, konnte Bürgermeisterin Ute Behnicke zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Von Luise Fröhlich

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