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Ostprignitz-Ruppin Wuthenow soll 150 000 Euro bekommen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wuthenow soll 150 000 Euro bekommen
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00:18 03.06.2016
Der Verwaltungsbau der früheren LPG soll neuer Dorftreff werden. Quelle: Peter Geisler
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Wuthenow

So entspannt klang Wuthenows Ortsvorsteher Axel Noelte bei dem Thema schon lange nicht. Endlich scheint beim Bau des geplanten Dorfgemeinschaftshauses in seinem Ort alles zu laufen, wie es laufen soll. Die Wuthenower wollen in Eigenregie das Verwaltungsgebäude der Agrar­gesellschaft umbauen, deren Chef Noelte ist. Einen Verein als Träger des Projektes haben die Einwohner auch längst aus der Taufe gehoben; auch in dem ist Axel Noelte Chef. Die Pläne für das Dorfgemeinschaftshaus sind zumindest im Groben fertig. Und jetzt sieht es auch mit dem Geld gut aus.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, dem künftigen Betreiberverein 150 000 Euro für den Umbau zur Verfügung zu stellen. Noelte hatte lange dafür gekämpft, unterstützt von seinen Ortvorsteherkollegen. Die waren geschlossen dafür, dass die Investpauschale für die Neuruppiner Dörfer aus dem Jahr 2016 komplett nach Wuthenow fließen soll. Die Stadtverordneten stimmten dem schließlich zu.

Verein hat Nutzungs- und Betreiberkonzept im Rathaus vorgelegt

In der vergangenen Woche hat der Verein Dorfgemeinschaft Wuthenow im Rathaus ein Nutzungs- und Betreiberkonzept vorgelegt, mit dem die Stadtverwaltung mitgehen kann. Am Dienstag, 7. Juni, soll der Sozialausschuss beraten, ob das Geld für die Wuthenower wirklich feigegeben wird.

Die Stadtverwaltung knüpft daran einige Bedingungen. So will sie sichergehen, dass das Haus auch dann für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, wenn es den Betreiberverein irgendwann vielleicht nicht mehr geben sollte. Sie will auch gesichert haben, dass städtische Vereine im Dorfgemeinschaftshaus Vorrang haben, der Verein also nicht privat vermieten kann, wenn die Stadt dort etwas veranstalten will.

Neuruppin verlangt Sicherheiten für die 150 000 Euro Zuschuss

Die Vorgaben sind umfangreich, Vereinschef Axel Noelte kann aber trotzdem gut damit leben. „150 000 Euro sind ja auch nicht gerade wenig Geld“, sagt er. Dass die Stadt da Sicherheiten verlangt, sei ganz natürlich. „Eine Bank verlangt das ja auch.“

Der Kaufvertrag für das Gebäude der Agrargesellschaft ist inzwischen schon abgeschlossen. Noelte rechnet allerdings nicht damit, dass vor August alle Formalien abgewickelt werden. Frühestens im Herbst kann der Verein dann mit dem Umbau beginnen oder zumindest mit der Suche nach Handwerkern und Sponsoren. Dass die 150 000 Euro aus der Stadtkasse nicht ausreichen werden, ist sicher.

Von Reyk Grunow

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