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XXL-Fahrrad als Kunstwerk auf Zeit

Seit Frühjahr Erntepuppe in Biesen XXL-Fahrrad als Kunstwerk auf Zeit

Eine Strohfigur weist nun schon zum 15. Mal am Ortseingang von Biesen auf das Erntefest hin. Am Sonnabend wird es gefeiert. Das Besondere in diesem Jahr: Die Strohpuppe ist seit Frühjahr fertig. Das XXL-Fahrrad stand schon zur Tour de Prignitz Anfang Juni an der Strecke.

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Das Holzfahrrad mit Rädern aus Strohballen steht am Ortseingang Biesen.

Quelle: Christamaria Ruch

Biesen.
Wenn am Ortseingang von Biesen eine Strohfigur aufgestellt wird, gehen die Einwohner einer besonderen Jahreszeit entgegen. Erntefest und Erntezeit stehen vor der Tür. Zum 15. Mal überrascht das Bauteam um Ingolf Lui die Besucher mit einem dieser vergänglichen Kunstwerke: Ein Fahrrad im XXL-Format steht abfahrbereit.

Am kommenden Sonnabend, 5. September, steigt dass alljährliche Erntefest in Biesen. Der Festumzug setzt sich um 12.30 Uhr auf dem Wirtschaftshof der ortsansässigen Landwirtschaftlichen Produktions- und Dienstleistungsgenossenschaft (LPDG) in Gang. Über die Ortsteile Heinrichsdorf und Eichenfelde geht es zurück in Richtung Biesen. Dort endet der Tross gegen 13.30 Uhr am Wirtschaftshof, wo auch das Erntefest stattfindet.

Zehn Kilometer langer Umzug

„Dieser Umzug ist schon etwas Besonderes, denn dabei legen wir immer gut zehn Kilometer zurück“, sagt Ortsvorsteher Burkhard Schultz. Auch die geschmückten Häuser entlang der Wegstrecke gehören für Schultz zu den Aushängerschildern. Ab 14.30 Uhr warten Kaffee und Kuchen und musikalische Umrahmung auf die Gäste sowie Spiele und Überraschungen auf die Kinder. Erstmals macht dann das Infomobil des Landesjagdverbandes Station in Biesen. Beim Erntetanz ab 18 Uhr lädt Familie Lippert auf die Festwiese des Dorfes ein.

Übrigens entstand das Fahrrad im XXL-Format schon im Frühjahr. Neben Ingolf Lui bauten wieder Heiko Kaschull, Harry Tocholke, Peter Düwel und Stefan Blum an der Konstruktion aus Stroh, Holz und Metall mit. Eine Woche investierte das Bauteam. „Die Ideen fallen uns spontan ein, aber in diesem Jahr war es ein Auftragswerk für die Tour de Prignitz“, so Lui. Bei der Rundfahrt durch die Prignitz Anfang Juni gehörte es zum Festschmuck in Wittstock. „Als die Radler aus Meyenburg zur Etappenparty nach Wittstock kamen, stand das Fahrrad am Dosseteich“, erinnert sich Burkhard Schultz. Dann brachte ein Tieflader das Kunstwerk in die Papenbrucher Chaussee in Wittstock. Dort kam das Radlerfeld am nächsten Tag auf seinem Weg in Richtung Kyritz nochmals an dem Schmuckstück vorbei. Anschließend erreichte das Fahrrad seinen endgültigen Standort in Biesen - so früh wie kein Jahr zuvor.

Von Christamaria Ruch

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